Boris Palmer: Die Grünen berichten an Tübingen OB

Deutschland Streit auf Facebook

Das grüne Mitglied zeigt den Tübinger Bürgermeister Boris Palmer

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Der grüne Politiker zeigt Boris Palmer

Nach einem Streit auf Facebook reichte ein Politiker der Grünen eine Klage gegen seinen Parteikollegen Boris Palmer ein, weil er sie beleidigt hatte. Der Bürgermeister von Tübingen griff sie feindlich an.

Nach einem Streit auf Facebook reichte ein grüner Politiker eine Beschwerde gegen seinen Parteikollegen Boris Palmer ein. Der Bürgermeister von Tübingen stellte ihr Geschlecht in Frage und beleidigte sie.

eEr war der stellvertretende Sprecher der Bundesarbeitsgruppe der Grünen für Lesbenpolitik, Mike Pfuderer, und reichte eine Klage gegen den Tübinger Bürgermeister Boris Palmer (die Grünen) wegen Beleidigung ein. Dies wurde vom Online-Magazin berichtet “Queer.de“Und Berlin”Tagesspiegel“.

Dem ging ein Streit zwischen Pfuderer und Palmer auf Facebook voraus. Der Grüne Bürgermeister hatte am Sonntag einen Beitrag in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung 2015” geteilt, in dem er die übermäßige “politische Korrektheit” kritisierte.

Pfuderer antwortete unter dem Facebook-Post, dass der Gastbeitrag “alter Käse” sei. Sie beschuldigte Palmer des “alltäglichen Rassismus” und der “LGBTTIQA + Feindseligkeit”.

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Auf die Frage eines dritten Facebook-Nutzers schrieb Palmer, dass er Pfuderer nicht kenne. In weiteren Antworten fragte er, wie er Pfuderer richtig ansprechen könne. Er entließ das grüne Mitglied als Trance und gab seinen alten Namen an. Pfuderer antwortete: “Es wird jetzt eine Angelegenheit der Strafverfolgung sein, und die queere Presse wird sicherlich dankbar sein.”

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Pfuderer sagte am Mittwoch gegenüber Tagesspiegel, Palmer habe in ihren Augen “gegen die TSG-Klausel 5 verstoßen”. Das transsexuelle Recht sieht unter anderem vor, dass der behauptete Name “ohne Zustimmung des Antragstellers nicht offengelegt oder untersucht werden darf”.

Pfuderer erzählte der Zeitung weiter, dass sie laut Palmers Kommentaren auf unangenehme Weise von anderen Facebook-Nutzern angegriffen worden sei.

Sie begründete die Anzeige für das Queer.de-Magazin mit den Worten: “Das Geschlecht einer lesbischen Frau in Frage zu stellen, ist wahrscheinlich die schlimmste Form der Beleidigung.”

Bundestagsgrünes Mitglied Sven Lehmann zeigte Solidarität mit Pfuderer und schrieb auf Twitter: “Boris Palmer ist einem Parteifreund gegenüber transfeindlich. Es ist unerträglich, dass es überhaupt grüner ist. “

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Palmer selbst hat die Anzeige gegen ihn am Montag kommentiert. “Hier wird in seiner reinsten Form dokumentiert, wie einige Minderheitenaktivisten die liberale Gesellschaft zerstören”, schrieb er. Er wusste nichts über das “Verbot der Offenlegung” des Transgender-Rechts. “Ich denke auch, dass dies an die Behörden gerichtet ist. In jedem Fall ist dies nicht strafbar. Pfuderer selbst hatte der Öffentlichkeit seinen früheren Namen gegeben, Palmer hat einen Artikel von 2010 verlinkt.

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Er kritisierte auch Pfuderer und schrieb, dass sie “jahrelang keine Gelegenheit verpasst hatte, mich mit den schlimmsten Verleumdungen, Unterstellungen und Beleidigungen zu verwechseln”. Pfuderer konnte darum bitten, den alten Namen nicht zu verwenden. “Dann würde ich sagen, ich respektiere das natürlich und es wäre vorbei. Wäre das nicht eine bessere Beziehung? “”

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Palmer hat jahrelang mit den Grünen gestritten. Das letzte Mal, als er Empörung verursachte, sagte er in einem Fernsehinterview, wie man mit der Coronavirus-Pandemie umgeht: “In Deutschland können wir Menschen retten, die in sechs Monaten tot wären.”

Dann distanzierten sich die Führer der Grünen von Palmer, ein Prozess des Ausschlusses der Partei wird diskutiert. Die Parteiführung in Baden-Württemberg forderte Palmer schließlich auf, die Partei zu verlassen, der Bürgermeister jedoch nicht. “Ich bin grüner als ein Umweltglaube. Deshalb bleibe ich Mitglied “, sagte er.

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