“Er wendet körperliche Massengewalt an”: Serientäter wollten sich anschließend mit Opfern treffen – Polizei und Justiz – Berlin

Polizei und Staatsanwaltschaft haben eine Reihe von Sexualverbrechen in Berlin und Brandenburg aufgeklärt. Der Verdächtige, der am Dienstagabend in einem Wohngebiet von Berlin-Wannsee festgenommen wurde, wurde am Mittwoch vor einem Richter am Bezirksgericht Tiergarten vor Gericht gestellt. Sie legte die Vormundschaft über den Mann.

“Die gestrige Verhaftung hat eine Reihe von mindestens acht Vergewaltigungen beseitigt, von denen einige versucht und einige abgeschlossen wurden”, sagte Bauer. “Einige von ihnen sind besonders schwierige Fälle.”


Die Staatsanwältin Katherine Frauenkron fügte hinzu, dass drei der Handlungen von den Ermittlern als besonders schwierig eingestuft wurden. In diesen Fällen soll der Mann die Frauen mit gefährlichen Werkzeugen eingeschüchtert haben. Welche Werkzeuge wollte die Polizei nicht genauer geben. Nach Angaben der Behörden war eines der Opfer minderjährig.

Das Gesetz sieht eine fünfjährige Haftstrafe für jede schwere Vergewaltigung vor, sagte Frauenkron. Ein medizinisch-psychiatrischer Bericht wird ebenfalls erstellt. “Die Beweise sind sehr gut für uns”, sagte der Staatsanwalt. Dies schließt Spuren von DNA und Fingerabdrücken ein.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei dem mutmaßlichen Serienvergewaltiger um einen 29-jährigen Serben. Anfangs wurde sein Alter mit 30 Jahren angegeben. Er sprach die Frauen zu normalen Tageszeiten zunächst “sehr freundlich” an, packte sie dann aber, erwürgte sie und schleppte sie in entlegene Gebiete, sagte die Ermittlerin Norma Schurman von der Berliner Polizei über das Fallmodell.

“Er hat körperliche Massengewalt angewendet und dann die Opfer zum Schweigen gebracht”, sagte Schurman. Daher würden Frauen es nicht wagen, um Hilfe zu rufen. Im Nachhinein “kümmerte” er sich bis zu einem gewissen Grad um seine Opfer und wollte sie am nächsten Tag treffen – worauf einige der Frauen nur zu reagieren schienen.

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Norma Schurmann von der Berliner Staatspolizei erklärte das Muster.Foto: Fabian Sommer / dpa

Nach einer weiteren Vergewaltigung am Dienstagmorgen in einem Wald in der Stahnsdorfer Straße in Potsdam konnte die Polizei den Verdächtigen verfolgen. In diesem Fall wandte sich der Täter normal an die Frau – und bat um Anweisungen auf Englisch, bevor er sie begrub. Eine andere Frau, die sich später mit dem Opfer traf, rief dringend gegen 11:30 Uhr an, sagte der Ermittler Oscar Vurgun von der brandenburgischen Polizei.

Der Einsatz eines Hubschraubers mit einer Wärmebildkamera hat begonnen: Oscar Vargun von der Polizei in Brandenburg.Foto: Fabian Sommer / dpa

Um 12.15 Uhr hatten zwei Polizisten Augenkontakt und folgten dem Mann in den Wald, wo sie sein blaues Fahrrad und sein Handy fanden. Glücklicherweise wurde das Handy entsperrt, sodass die Ermittler die Daten nutzen konnten, um sie dem Verdächtigen schnell zu entziehen. Trotz mehrerer Warnschüsse rannte der Mann weiter.

Ein Hubschrauber fand Verdächtige an der Grenze

Der “Wendepunkt” war der Einsatz eines Polizeihubschraubers mit einem thermischen Gerät ab 18.45 Uhr, sagte Vargun. Kurz darauf wurde der Verdächtige an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin gefunden, erklärte der brandenburgische Ermittler. Der Mann entkam auch über die Gleissysteme und wurde schließlich gegen 19:30 Uhr in der Neuen Kreisstraße in Berlin untergebracht.

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Laut einem Sprecher wurden die Polizei in Brandenburg, Berlin und die Bundespolizei mit 83 Beamten sowie einem Hubschrauber, Diensthunden, Wasserbooten und einer Drohne eingesetzt. Die Pferde wurden von der Bundespolizei eingesetzt.

Es wird durch Fingerabdrücke aus einer früheren Pause in einem Pavillon identifiziert

Vor einer Woche begannen Ermittler in Berlin eine öffentliche Suche nach dem mutmaßlichen Serienvergewaltiger. Seit dem 12. Juni wurden ihm acht Akte zur Last gelegt. Es wird vermutet, dass nur fünf Akte in oder in der Nähe von Grunewald im Südwesten Berlins stattgefunden haben. Nachdem die Polizei und die Staatsanwaltschaft auf einer Plattform in Bernau Fotos von dem, was sie suchten, veröffentlicht hatten, gingen etwa 300 öffentliche Ratschläge ein.

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Die Behörden gaben am Montag bekannt, dass der Mann identifiziert wurde. Auf der Pressekonferenz erklärten sie auch, wie dies möglich ist: Die Ermittler hatten bereits Fingerabdrücke auf einem früheren Pavillon als der 29-Jährige. Es wird vermutet, dass der Verdächtige bereits vor den Sexualverbrechen in Berlin Straftaten begangen hatte: Im Dezember letzten Jahres beging er Diebstahl, für den er zu einer kleinen Geldstrafe verurteilt wurde. Ein weiteres Eigentumsverbrechen ereignete sich im März dieses Jahres.

Der 29-Jährige lebte offenbar viele Male in Berlin, hatte aber keinen ständigen Wohnsitz in der Stadt. Zuletzt lebte er offenbar in einem “Wohnheim”, wie Norma Schumann von LKA Berlin sagte.

Es ist nicht bekannt, warum der mutmaßliche Täter in Berlin geblieben ist und was er in der Stadt getan hat. Aber man weiß, dass er versucht hat, mit dem Verkauf eines Autos Geld zu verdienen, sagte der Ermittler Schurman. Der Verdächtige war auch mit einer Eskorte während eines früheren Aufenthalts in Berlin. Diese Frau ist derzeit im Ausland.

Der festgenommene Verdächtige sah sich am Mittwoch einem Untersuchungsrichter am Bezirksgericht Tiergarten gegenüber, der bekannt gab, dass er einen Haftbefehl erhalten hatte. Er ist jetzt in Haft. Am Mittwoch gab es keine Informationen darüber, ob der Verdächtige die gegen ihn erhobenen Anklagen bereits kommentiert hatte.

Der Polizist Oscar Vargun sagte jedoch, dass der mutmaßliche Täter in der Nacht nach seiner Verhaftung nicht zusammen gehandelt habe, sondern weiter gekämpft habe, weshalb einfache körperliche Gewalt gegen ihn angewendet werden sollte. Jetzt muss der Mann auch von einem psychiatrischen Experten untersucht werden.

Der brandenburgische Innenminister betont, wie wichtig es ist, die Opfer zu unterstützen

Nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters forderte der brandenburgische Innenminister Michael Stübgen die Aufmerksamkeit auf die Unterstützung der Opfer. “Niemand kann verstehen, wie schlimm diese Verbrechen für die Opfer sind”, sagte Stübgen am Mittwoch. “Es ist gut, dass wir jetzt den Schuldigen haben und dass er nicht mehr Schaden anrichten kann.”

Der HDZ-Politiker dankte der brandenburgischen Polizei für ihre Bemühungen, die den Mann zusammen mit Vertretern Berlins mitnahmen. “Aber jetzt müssen wir uns darauf konzentrieren, den Opfern zu helfen.” (mit dpa)

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