Oktober 17, 2021

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Bomben im Militärlager in Idlib: Russischer Luftangriff tötet 78 Rebellen

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Die syrische Regierung hat mit Unterstützung des Kremls eine Offensive gegen die letzte Rebellenhochburg in der Provinz Idlib seit dem Frühjahr 2019 gestartet. Mehr als 70 Menschen starben bei einem Angriff russischer Kampfflugzeuge in einem Militärlager. Und es könnte noch mehr geben.

Nach russischen Luftangriffen in Syrien wurden mindestens 78 Rebellen der Failak al-Sham-Miliz getötet, teilte das syrische Observatorium für Menschenrechte mit. Etwa 100 weitere wurden verletzt, von denen viele in Lebensgefahr waren. Die Zahl der Todesopfer dürfte steigen. Ein Sprecher der Nationalen Befreiungsfront (NLF) der Rebellenallianz, der Failak al-Sham angehört, bestätigte die Bombardierung.

Die Suche nach den Verletzten sei noch nicht abgeschlossen. Russische Kampfjets sind immer noch am Himmel zu sehen. Die türkische staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete unter Berufung auf militärische Quellen in der Opposition über einen Angriff russischer Kampfjets und sprach von “mehreren” Opfern. Die islamistische Miliz Failak al-Sham wurde 2014 gegründet und ist mit der Türkei verbündet.

Die Angriffe trafen ein Miliz-Trainingslager in der Nähe der syrischen Stadt Harim, unweit der türkischen Grenze. In den kommenden Tagen sollten dort rund 150 neue Krieger ihre Ausbildung abschließen.

Syrische Regierungstruppen starteten im Frühjahr 2019 mit russischer Unterstützung eine Offensive, um die letzte Rebellenhochburg von Idlib und den umliegenden Gebieten wiederherzustellen. Seit Anfang 2019 wurden 1,4 Millionen Menschen durch die Kämpfe in Idlib vertrieben. Russland und die syrische Regierung wurden von Präsident Bashar al-Assad wiederholt beschuldigt, auf zivile Einrichtungen wie Schulen und Krankenhäuser abgezielt zu haben.

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