Bewaffnet von Openau noch in Bewegung: Es gibt keine Hinweise auf eine rechtsradikale Gesellschaft

Der bewaffnete Yves Etienne R. ist am Dienstag noch auf der Flucht. “Die Polizei setzt die Suche mit einem großen Kontingent fort”, sagte der Polizeipräsident von Offenburg, Reinhard Renter, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Der Schutz der Bevölkerung hat weiterhin höchste Priorität.

Bundespolizei, Hubschrauber und Suchhunde sind an der Suche nach dem 31-Jährigen beteiligt. Rund 330 Mitarbeiter sollen am Sonntag und rund 440 am Montag im Dienst sein. Die Suche nach R. wird am Dienstag mit 200 Mitarbeitern fortgesetzt – bisher haben rund 1.500 Mitarbeiter an der Operation teilgenommen.

Zuvor hatte der verurteilte Yves Etienne R. plötzlich vier Polizisten, die ihn in einer Hütte am Waldrand besucht hatten, mit einer gezogenen Waffe bedroht und sie von ihrer Dienstwaffe befreit. Es wird vermutet, dass R. ein Haus in der Hütte im Wald errichtet hat, und der eigentliche Besitzer der Hütte sagte, er habe die Polizei alarmiert. Der 31-Jährige saß und aß, als die Mitarbeiter eintrafen, berichtete der Mieter.

Pfeil und Bogen sollen in der Hütte gewesen sein – aber nicht in der Nähe des Mannes. Der 31-jährige Mann trug eine Weste mit sichtbaren Patronen. “Plötzlich und plötzlich für die Beamten zog er eine Waffe heraus und bedrohte die Ermittler, so dass er keine Zeit hatte, auf die gefährliche Situation zu reagieren”, sagte die Polizei. Es heißt dann, R. habe ihnen gedroht und sie gebeten, ihre Pistolen abzulegen.

Nach Angaben des Polizeichefs haben die Beamten, die der Aufforderung folgten, “alles richtig gemacht”.

Ein Polizist sichert eine Straße in der Innenstadt.Foto: Philipp von Dietfurt / dpa

Bisher haben die Ermittlungsbehörden keine Hinweise auf rechtsradikale Herkunft. “Wir wissen nicht, was den Täter dazu veranlasst hat”, sagte Generalstaatsanwalt Herwig Schäfer auf einer Pressekonferenz.

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Die Schulen in Openau sollen am Dienstag wiedereröffnet werden. Sie waren am Montag aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Ort sollte wieder normal werden, sagte Bürgermeister Uwe Geiser am Montagabend. Das Sicherheitskonzept wurde mit der Polizei abgestimmt. Die Eltern können jedoch frei entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken möchten oder nicht.

R., der zum Zeitpunkt des Verbrechens Tarnkleidung trug, hat keine Daten zum ständigen Wohnsitz. Er soll unter anderem wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz mehrmals mit der Polizei zusammengestoßen sein. Die Polizei freigelassen öffentliche Untersuchung mit einem Foto des Gesuchten.

R., dessen Kleidungsstil der frühere Besitzer als “sehr auffällig” bezeichnet, ist etwa 170 Zentimeter groß, dünn und mit Brille. Er soll auch eine Ziege und teilweise Kahlheit haben. Jeder, der Informationen über den aktuellen Aufenthalt des 31-Jährigen liefern kann, wurde gebeten, der Polizei die Notrufnummer 110 zu melden. (jni, dpa)

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