Armin Lashet unterbricht seinen Besuch im Flüchtlingslager

NRW-Ministerpräsident Armin Lashe ist auf einer Reise nach Griechenland. Er wollte auch Morias Flüchtlingslager besuchen. Aber er konnte wegen des Rührens nicht in das überfüllte Lager gehen.

Nordrhein-Westfalen Premierminister Armin Lashet (CDU) aus Sicherheitsgründen einen Besuch im überfüllten Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos abgesagt. Laschet hatte geplant, am Dienstag nach dem Besuch des Containergebiets die sogenannte Wildnis außerhalb des Lagers zu besuchen. Auf Anraten des örtlichen Sicherheitschefs wurde der Besuch des Bahnhofs so schnell wie möglich abgesagt. Zuvor versammelten sich Gruppen von Flüchtlingen aus Afghanistan und Afrika und riefen in Gesängen “Free Moria”.

Laut dem Sprecher der NRW-Regierung, Christian Wirmer, sagte der Sicherheitschef dies Flüchtlinge er würde Laschet als “deutschen Ministerpräsidenten” betrachten.

Lashet schützte die Flüchtlinge vor einer starken Sicherheitstruppe. Das Aufnahmezentrum, das 2015 auf einer ehemaligen Militäreinrichtung errichtet wurde, ist mit mehr als 14.000 Flüchtlingen das größte Flüchtlingslager Europas und völlig überfüllt. Migranten haben Zelte und Notunterkünfte rund um das echte Lager aufgebaut.

In und um das Lager finden Kämpfe und Stiche zwischen Migranten verschiedener Nationalitäten statt. Insbesondere im Außenlager herrscht Gesetzlosigkeit, die durch die Überfüllung des Hauptlagers entsteht. In den letzten fünf Jahren gab es immer Gewaltakte, die mehrere Menschenleben gekostet haben.

Der Besuch der “Vitrine” verläuft reibungslos

Dann machte sich der Regierungschef von Nordrhein-Westfalen auf den Weg zum Lager Kara Tepe. Ungefähr 1.300 Menschen wohnen in dem Lager, das als “Modelllager” gilt. Dieser Besuch verlief zunächst ohne Zwischenfälle.

Laschet will im Dezember für die Bundespräsidentschaft der HDZ kandidieren und ist daher auch ein möglicher Kanzlerkandidat. Der HDZ-Politiker empfing am Montag den griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis. Lashet hatte sich im Namen der Bundesregierung für eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise in Griechenland eingesetzt.

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Die EU hat seit Jahren kaum Fortschritte bei der Einigung auf eine geplante Asylreform erzielt. Italien, Malta, Spanien, Griechenland und Zypern bestehen auf einem verbindlichen Mechanismus für die Verteilung von Migranten. Ungarn, die Tschechische Republik, Polen, Estland, Lettland, die Slowakei und Slowenien wollen dagegen genau das Gegenteil. In einem Schreiben an die Europäische Kommission betonten die sieben Länder ihre Ablehnung der obligatorischen Verteilung “in jeglicher Form”. Die Europäische Kommission plant, im September neue Vorschläge vorzulegen.

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