Verstöße gegen Schutzbedingungen: Polizei löst die Kronendemo in Berlin auf

Die Demonstranten hielten keine Mindestabstände ein und trugen keine Schutzmasken, obwohl sie gefragt wurden: Die Polizei beendet die Demonstration gegen die Krone bereits mit Tausenden von Teilnehmern in Berlin.

Die Versammlung von Tausenden von Menschen gegen die staatlichen Anforderungen an die Krone in Berlin wird aufgrund von Verstößen gegen die Schutzanforderungen aufgelöst. “Leider haben wir keine andere Wahl. Wir haben uns an den Demonstrationsleiter gewandt und ihm mitgeteilt, dass sein Treffen von der Polizei abgewiesen wird”, sagte die Polizei auf Twitter.

Verhaftung nach dem Werfen einer Flasche

Nach Angaben der Polizei werden die Teilnehmer der Demonstration über Lautsprecher über die Auflösung informiert. In der Erklärung an die Demonstranten heißt es unter anderem: “Die in der Verordnung zum Schutz vor Infektionen vorgesehenen Mindestabstände werden trotz wiederholter Aufforderungen nicht überall eingehalten. Der Vorsitzende des Treffens hat keine Möglichkeit, Sie zu beeinflussen. “

Zu RBB– Die meisten Teilnehmer der Demonstration reagierten friedlich auf die Nachricht der Polizei und verließen das Treffen. Manchmal gab es Widerstand: Nach Angaben der Polizei gab es mehrere Festnahmen, nachdem Steine ​​und Flaschen geworfen wurden und ein Baucontainer in Flammen aufging. Einige Demonstranten sollen entführt oder beiseite geschoben worden sein.

Demonstranten singen “Wir sind das Volk”

Nach Angaben der Polizei haben sich in der Hauptstadt rund 18.000 Menschen versammelt, um gegen die Krönungspolitik der Bundesregierung zu protestieren. Das Betriebsmanagement erlaubte nicht, dass die geplante Demonstration durch die Innenstadt um 12.00 Uhr begann, da Schutzanforderungen wie Mindestabstände und das Tragen von Masken von Anfang an nicht erfüllt wurden.

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Das Nebendenken der Initiative in Stuttgart 711 forderte einen Protest. Der Rücktritt der Bundesregierung und die Beendigung der Schutzbedingungen sowie die täglichen Beschränkungen aufgrund der Kronpandemie wurden zu Transparenten aufgerufen. Auf den Plakaten standen “Stoppt den Wahnsinn der Krone” und “Stoppt die Diktatur der Krone”. Immer wieder sang die Menge “Widerstand” und “Wir sind die Menschen”.

Es werden Symbole von Rechtsextremisten angezeigt

Auch afrikanische Politiker und andere rechte Gruppen hatten zur Teilnahme aufgerufen. Kaiserliche Adlerfahnen, gotische T-Shirts und andere Symbole von Rechtsextremisten waren am Brandenburger Tor und anderswo zu sehen. Im Allgemeinen versammelten sich sehr viele Bürger, darunter Jung und Alt, sowie Familien mit Kindern in der Friedrichstraße, wo die Demonstration beginnen sollte. Viele saßen während des langen Wartens auf der Straße.

Die Veranstalter erwarten am späten Nachmittag rund 22.000 Teilnehmer für eine Kundgebung in der Nähe des Brandenburger Tors. Dieses Treffen wird derzeit noch wie geplant stattfinden.

Die Polizei wollte die Demonstration im Voraus verbieten

Tatsächlich wollten die Berliner Behörden die Treffen im Voraus verbieten. Als Grund für das Verbot sagte die Polizei, dass das Sammeln von Zehntausenden von Menschen – oft ohne Maske oder Distanz – ein zu hohes Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung darstelle. Dies wurde bereits durch die Demonstration gegen Coronas Politik am 1. August in Berlin demonstriert, bei der die meisten Demonstranten die Hygienevorschriften absichtlich ignorierten.

Die Behörden wurden jedoch vor Gericht besiegt. Die Entscheidung des Obersten Verwaltungsgerichts Berlin gegen das Verbot der Polizei wurde am Samstagabend bekannt. Die Richter behaupteten, die Demonstranten hätten “spezifische individuelle Hygienekonzepte” vorgestellt. Sowohl “Meetings mit angemessener Größe” als auch die Anzahl der eingesetzten Stewards und Deeskalationsteams würden ein Meetingverbot nicht rechtfertigen.

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Tagesschau24 berichtet zu diesem Thema am 29. August 2020 um 14.00 Uhr und Tagesschau um 14.29 Uhr.


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