Für 160 Länder – Die Flatrate-Reisewarnung wird aufgehoben – Wirtschaftlichkeit

Die vollständige Reisewarnung für fast alle 160 Nicht-EU-Länder und den Schengen-Raum ohne Grenzkontrollen endet am 30. September.

Mittel: Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts werden nach Angaben des Regierungskabinetts ab dem 1. Oktober Schätzungen vorliegen, die auf die Situation in den einzelnen Bundesländern zugeschnitten sind.

Kannst du jetzt wieder irgendwohin gehen?

NEIN! Denn: In der Praxis wird sich die Reisefähigkeit geringfügig ändern, sagte ein Sprecher des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten.

Es wird jedoch ein differenziertes System eingeführt. Es ist wahrscheinlich, dass die Reisewarnung weiterhin für Länder gilt, die als Risikobereiche gelten.

In jüngster Zeit wurde die Pauschalverlängerung vor allem von der Tourismusbranche kritisiert. Der DRV-Reiseverband hatte nach früheren Entscheidungen von einem “falschen Signal” gesprochen. Die Hauptkritik ist, dass die Reisewarnung bisher auf mehr als 80 Prozent der Länder der Welt anwendbar war.

Die Reisewarnung wird unabhängig davon ausgegeben, ob ein Land als Risikobereich eingestuft ist. Nur in Europa wurde die Situation bisher anders behandelt.

Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Es hat jedoch auch eine positive Seite für die Verbraucher: Reisende können Reservierungen kostenlos stornieren.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) kündigte am 17. März eine beispiellose Maßnahme aufgrund der wachsenden Zahl von Herzinfektionen an: Eine Warnung vor Touristenreisen in alle rund 200 Länder der Welt. Erst im Juni – kurz vor Beginn der Hauptferienzeit – wurden die Länder der Europäischen Union, der grenzenlose Schengen-Raum sowie das Vereinigte Königreich, Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikan ausgeschlossen.

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