Corona Berlin: Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren für Geschäfte und Bars

Deutschland Berlin verschärfte die Regeln

Neue Kontaktbeschränkungen und Ausgangssperren für Geschäfte und Bars

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Ausgangssperre und Kontaktbeschränkungen – Berlin verschärfte die Koronaregeln

Aufgrund der zunehmenden Zahl von Infektionen hat Berlin beschlossen, die Koronaregeln zu verschärfen. Bars und Restaurants müssen zwischen geschlossen sein 23 und bei Es gelten auch neue Kontaktbeschränkungen.

Nach dem jüngsten starken Anstieg der koronaren Herzkrankheit verschärft Berlin seine Regeln. Vor allem das Nachtleben sollte begrenzt sein. Aber auch private Treffen unterliegen strengeren Regeln.

W.Aufgrund des starken Anstiegs der Koronarinfektionen müssen die meisten Geschäfte sowie alle Restaurants und Bars in Berlin ab 13.00 Uhr schließen. 23 bis kl. 6 in der Zukunft. Der Senat hat am Dienstag ein Nachtverbot beschlossen, das der Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) in Berlin angekündigt hat.

Nach der Entscheidung des Senats sind Ausnahmen für Tankstellen geplant, die jedoch nachts keinen Alkohol mehr verkaufen dürfen. Apotheken sind ebenfalls ausgeschlossen. Vorher, “Tagesspiegel„Über die Pläne berichtet.

Außerdem dürfen nur fünf Personen aus verschiedenen Haushalten oder Personen aus zwei Haushalten aus kl. 23 bis kl. Darüber hinaus sollten maximal 10 statt der vorherigen 25 Personen an privaten Feiern in geschlossenen Räumen teilnehmen dürfen.

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Die Maßnahmen richten sich in erster Linie an private und illegale Parteien, die die Berliner Behörden als treibende Kräfte für den Infektionsprozess betrachten. Sie gelten ab Samstag – und sind ursprünglich auf den 31. Oktober beschränkt.

Erst seit letztem Samstag gibt es in Berlin neue Beschränkungen, wie der Senat in der vergangenen Woche beschlossen hat: Private Partys im Freien mit mehr als 50 Teilnehmern sind seitdem verboten. In geschlossenen Räumen gibt es eine Obergrenze von 25 Teilnehmern. Neu ist auch eine Netzanforderung in Bürogebäuden.

Trotz dieser Entscheidungen stand Berlin aufgrund des raschen Anstiegs der Infektionszahlen weiterhin unter Druck. Mehrmals forderten Vertreter der Bundesregierung die Stadt öffentlich auf, mehr gegen die Koronarpandemie zu tun und die Regeln durchzusetzen, zuletzt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Corona Ampeln zeigen doppelt rot

Am Dienstag wurde auch das Berliner Ampelsystem zur Beurteilung der Koronasituation auf doppelt rot umgestellt. Die Anzahl der Neuinfektionen im Verhältnis zur Einwohnerzahl in den letzten sieben Tagen und zur Anzahl der Reproduktionen liegt nun über den als kritisch definierten Grenzwerten. Es stammt aus dem Online-Statusbericht der Gesundheitsverwaltung vom Dienstag. Die Ampel ist jetzt doppelt rot. In diesem Fall hatte der Senat vereinbart, dass die Maßnahmen umgesetzt werden sollten.

Die Corona-Ampel berücksichtigt drei Indikatoren: die Anzahl der Reproduktionen (R-Wert für Karten), die Anzahl der Neuinfektionen pro Tag. 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen und die Nutzung von Intensivstationen mit Covid 19 Patienten. Für jedes Kriterium werden Grenzwerte definiert: Wenn diese mindestens dreimal hintereinander überschritten werden, wechselt die entsprechende Ampel zu gelb oder rot.

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Die Ampel ist jetzt mit der Reproduktionsnummer rot geworden – mit einem Wert von 1,26. Dies bedeutet, dass eine infizierte Person mehr als eine andere Person infiziert. Um die Pandemie einzudämmen, muss der Wert unter 1 liegen. Die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen haben jetzt 44,2 erreicht. In den Bezirken sind die Werte deutlich höher als am Stadtrand, insbesondere Neukölln fällt mit 87,3 auf.

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