Oktober 17, 2021

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Trump relativierte Aussagen über einen möglichen Angriff

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Donald Trump sorgte nach der Explosion in Beirut für Verwirrung. Im Gegensatz zu den örtlichen Behörden sprach er von einem “Angriff”. Einen Tag später ruderte er Der Präsident der Vereinigten Staaten zurück.

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US-Präsident Donald Trump hat anerkannt, dass die verheerenden Explosionen in Beirut entgegen seinen früheren Behauptungen durch einen Unfall verursacht worden sein könnten. Es könnte ein “Unfall” oder ein “Angriff” sein, sagte Trump am Mittwoch auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Im Moment weiß “niemand”.

Zuvor widersprach US-Verteidigungsminister Mark Esper Trump indirekt in seiner Einschätzung der Explosionen in Beirut. “Ich werde herausfinden, was passiert ist”, sagte Esper am Mittwoch bei einer Online-Diskussionsveranstaltung. “Die meisten Leute denken, dass es ein Unfall war.”

In der Nacht zuvor sorgte Trump für Aufregung, als er sagte, die Explosionen in der libanesischen Hauptstadt seien ein angeblicher “Bombenangriff”. Seine Generäle hätten das erraten. Ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums lehnte es zunächst ab, sich auf Anfrage zu den Aussagen des Präsidenten zu äußern. (Sie können die Szene oben sehen oder hier,, ,,.)

Donald Trump: Der Präsident der Vereinigten Staaten hat mit seinen Aussagen über Beirut Verwirrung gestiftet. (Quelle: Andrew Harnick / AP / dpa)

Andere Verteidigungsbeamte sind ebenfalls nicht mit Trump einverstanden

Der Nachrichtensender CNN zitiert jedoch drei anonyme US-Verteidigungsbeamte, die Trump direkt widersprechen. Dementsprechend gibt es keine Hinweise auf einen solchen Angriff oder Angriff. Ein Verteidigungsbeamter sagte, dass laut CNN bei einem Angriff der Vereinigten Staaten der Schutz der amerikanischen Truppen und der amerikanischen Einrichtungen in der Region automatisch erhöht würde. Dies ist jedoch nicht der Fall.

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Nach Angaben der libanesischen Behörden wurden bei zwei Explosionen im Hafen von Beirut mindestens 113 Menschen getötet und mehr als 4.000 weitere verletzt. Nach Angaben der Regierung sind 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat explodiert, die ohne angemessene Vorsichtsmaßnahmen gelagert wurden. Der Stoff kann für Düngemittel oder zur Herstellung von Sprengstoffen verwendet werden.

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