Februar 29, 2024

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Neue Alzheimer-Studie sorgt für Beunruhigung – unnötigerweise

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Neue Alzheimer-Studie sorgt für Beunruhigung – unnötigerweise

Neue Studie zeigt: Übertragung von Alzheimer möglich

Britische Forscher haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass es unter sehr seltenen Bedingungen zu einer Übertragung von Alzheimer von Mensch zu Mensch kommen kann. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Medicine“ veröffentlicht und werfen ein neues Licht auf diese tödliche Krankheit.

Die Studie basierte auf der Untersuchung von acht Patienten, die als Minderjährige Hormonbehandlungen erhielten. Damals wurden die Hormone, auch bekannt als c-hGH, aus dem Hirngewebe von bereits verstorbenen Menschen gewonnen. Bei einigen dieser Patienten wurde später die tödliche Gehirnerkrankung Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) diagnostiziert.

Besonders interessant ist, dass die Praxis der Gewinnung von c-hGH im Jahr 1985 eingestellt wurde. Dennoch kommen die Forscher zu dem Schluss, dass die Übertragung von Alzheimer durch dieses Verfahren stattgefunden haben könnte. Es wird angenommen, dass das Vorkommen dieser Krankheit unter den Patienten auf die Hormonbehandlung zurückzuführen ist.

Die Ergebnisse dieser Studie werfen zahlreiche Fragen auf. Es muss nun weiter untersucht werden, in welchem Ausmaß die Übertragung von Alzheimer von Mensch zu Mensch möglich ist und welche Rolle Hormonbehandlungen dabei spielen können.

Die Forscher betonen jedoch, dass dies keine Grund zur Panik sein sollte. Die Möglichkeiten einer Übertragung von Alzheimer sind äußerst selten und betreffen nur eine sehr kleine Gruppe von Menschen. Dennoch ist es wichtig, diese Ergebnisse zu beachten und weitere Untersuchungen durchzuführen, um ein besseres Verständnis für diese Krankheit zu entwickeln.

Die Studie der britischen Forscher zeigt somit, dass Alzheimer nicht nur auf genetischer Veranlagung basiert, sondern auch durch bestimmte Umstände von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Der Kampf gegen diese tödliche Krankheit bleibt eine große Herausforderung für die medizinische Gemeinschaft, aber jede neue Erkenntnis bringt uns dabei einen Schritt näher zur Lösung.

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