Februar 25, 2024

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Diabetes Typ 1 und Typ 2: Was ist der Unterschied?

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Diabetes Typ 1 und Typ 2: Was ist der Unterschied?

Diabetes – eine weit verbreitete Krankheit in Deutschland

Berlin, Deutschland – In Deutschland leiden rund 11 Millionen Menschen an Diabetes, wobei die häufigsten Formen Typ 1 und Typ 2 sind. Etwa 90-95% der Betroffenen haben Typ-2-Diabetes, während etwa 372.000 Menschen mit Typ-1-Diabetes zu kämpfen haben. Besorgniserregend ist, dass etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland nicht einmal wissen, dass sie an Typ-2-Diabetes erkrankt sind und eine mögliche Insulintherapie benötigen könnten.

Eine der Vorstufen von Typ-2-Diabetes wird als Prädiabetes bezeichnet und betrifft rund jede fünfte erwachsene Person in Deutschland. Das bedeutet, dass sie bereits erhöhte Blutzuckerwerte aufweisen, aber noch nicht die Kriterien für eine Diabetesdiagnose erfüllen. Diese Situation lässt darauf schließen, dass die Zahl der Diabetesfälle in Deutschland noch weiter steigen wird, wenn keine verstärkten Präventionsmaßnahmen ergriffen werden.

Diabetes Typ 1 ist eine unheilbare Autoimmunerkrankung, bei der der Körper kein Insulin mehr produzieren kann. Patienten mit Typ-1-Diabetes müssen daher regelmäßig Insulin spritzen, um ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Im Gegensatz dazu tritt bei Diabetes Typ 2 aufgrund langanhaltender Insulinüberproduktion eine Erschöpfung der insulinproduzierenden Zellen auf, was zu Insulinresistenz führt.

Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Formen liegt in den Ursachen des Ungleichgewichts des Körpers. Typ 1 wird durch eine autoimmune Fehlfunktion verursacht, während Typ 2 in der Regel auf externe Umwelteinflüsse zurückzuführen ist, wie zum Beispiel eine ungesunde Ernährung und mangelnde körperliche Aktivität.

Für Menschen mit Prädiabetes ist es möglich, durch Ernährungs- und Bewegungspläne den Körper bei der Insulinproduktion zu unterstützen und den Insulinbedarf zu senken. Ein gesunder Lebensstil kann dazu beitragen, das Risiko einer Diabetesdiagnose zu verringern.

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass bei jemandem, der bereits an Diabetes Typ 1 leidet, zusätzlich noch Typ 2 auftritt. Dies wird als „Doppeldiabetes“ bezeichnet und stellt für die Betroffenen eine besondere Herausforderung dar, da unterschiedliche Therapieansätze erforderlich sind.

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Unabhängig davon, ob es sich um Diabetes Typ 1 oder Typ 2 handelt, ist eine angemessene Behandlung und Kontrolle des Blutzuckerspiegels von entscheidender Bedeutung. In vielen Fällen sind Insulininjektionen unerlässlich, um den Blutzucker auf einem normalen Niveau zu halten.

Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit über die verschiedenen Formen von Diabetes aufgeklärt wird, um die Prävention und die rechtzeitige Diagnose und Behandlung zu fördern. Nur so kann vermieden werden, dass die zunehmende Anzahl von Diabetesfällen zu einer Last für das Gesundheitssystem wird.

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