Februar 25, 2024

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Marktbericht: DAX fällt weiter zurück | Buzznice.com

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Marktbericht: DAX fällt weiter zurück | Buzznice.com

Investoren bleiben vorsichtig nach Rekordhoch – DAX kämpft bei 16.922 Punkten

Die Investoren sind nach dem Erreichen eines Rekordhochs in dieser Woche auf dem deutschen Aktienmarkt zurückhaltend geblieben. Der DAX, der die Entwicklung der 30 größten deutschen Aktienunternehmen widerspiegelt, schwankt derzeit um die Marke von 16.922 Punkten und steigt nicht weiter an. Die psychologisch wichtige Marke von 17.000 Punkten bleibt für die Anleger aufgrund der kritischen konjunkturellen Lage und den geplatzten Zinshoffnungen überhöht.

Normalerweise realisieren Investoren nach dem Erreichen eines Allzeithochs Gewinne, da sie ihre Gewinne mitnehmen möchten. An der Wall Street könnte der S&P 500, der die 500 größten amerikanischen Aktienunternehmen abbildet, weiterhin in Richtung der 5.000-Punkte-Marke steigen. Allerdings wird erwartet, dass der Dow Jones und der S&P 500 nach einem Rekordhoch von 4.995 Punkten einen schwächeren Start haben werden.

Wirtschaftsexperten warnen vor den Risiken einer Rezession in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien. Als Hauptfaktoren für die erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Rezession werden geopolitische Ereignisse und die steigenden Energiepreise genannt. Entscheidend für die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve sind auch die wöchentlichen Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe.

Neben den Entwicklungen auf dem Aktienmarkt gibt es auch Neuigkeiten aus der Unternehmenswelt. Der britische Konsumgüterkonzern Unilever plant ein Aktienrückkaufprogramm, während der Tabakkonzern British American Tobacco Verluste aufgrund des sinkenden Zigarettenkonsums in den USA verzeichnet.

Die dänische Reederei Moller-Maersk erwartet, dass die Frachtpreise in naher Zukunft wieder sinken werden. Siemens hingegen verzeichnet im ersten Quartal einen Anstieg der Erlöse und einen besseren Auftragseingang als erwartet. Auch der Stahlhersteller ArcelorMittal sieht Anzeichen für eine Erholung des Marktes.

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Im Technologiebereich meldet SoftBank, dass das Unternehmen nach steigenden Aktienkursen wieder in die Gewinnzone zurückkehrt. Die Deutsche Börse verzeichnet höhere Nettoerlöse und einen gestiegenen Gewinn. Im Entertainment-Sektor konnte Disney die Verluste im Streaming-Geschäft reduzieren und verzeichnete Wachstum in anderen Bereichen.

Erfreuliche Ergebnisse gibt es auch für den Spielzeughersteller Mattel, der vom Erfolg des „Barbie“-Films im Weihnachtsgeschäft profitiert. Der Umsatz stieg und der Gewinn sprang deutlich an.

Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich also weiterhin volatil und von verschiedenen Faktoren abhängig. Investoren müssen die Entwicklungen genau im Auge behalten, um ihre Anlagestrategien entsprechend anzupassen.

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