Koronapandemie in Deutschland: Ausweitung auf Teilbindung?

Am kommenden Mittwoch will die Landesgruppe entscheiden, wie bei der Koronapandemie vorgegangen werden soll. Es gibt keine Anzeichen von Entspannung. Eine Erweiterung der Teilverriegelung wird offenbar diskutiert.

Die teilweise Sperrung wurde in Deutschland Anfang November zunächst für vier Wochen wirksam. Es bestehen jedoch immer mehr Zweifel daran, dass die strengeren Koronamaßnahmen Ende des Monats auslaufen werden. Eine Verlängerung der teilweisen Abschaltung wird sich in den bevorstehenden Konsultationen der Bundesländer zeigen. Medienberichten aus Länderkreisen zufolge könnten die Maßnahmen bis kurz vor Weihnachten verlängert werden. Dies ist der Bericht “Berliner Morgenpost”, “Tagesspiegel” und “Business Insider”. Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben wahrscheinlich geschlossen. Geschäfte hingegen müssen natürlich in der Weihnachtsbranche eröffnen dürfen, was für sie wichtig ist.

Wenn der Infektionsprozess nach Weihnachten nicht unter Kontrolle ist, müssen die Winterferien nach dem Willen der SPD-Staaten und einiger CDU-Länder landesweit bis zum 10. Januar verlängert werden, berichtet “Business Insider”. Weitere Vorschläge umfassten die Ausweitung der Mund- und Nasenabdeckung sowie neue Maßnahmen während der Schulzeit. Die Obergrenzen für Partys und Versammlungen im privaten und öffentlichen Raum sollten ebenfalls weiter gesenkt werden.

Die Bundesregierung hätte es früher gewollt

Am kommenden Mittwoch werden die Staats- und Regierungschefs des Landes zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen entscheiden. Nationale Vertreter wollten vom 1. Dezember bis Montag gemeinsame Vorschläge für mögliche Maßnahmen vorbereiten.

Es ist unklar, ob in den kommenden Konsultationen tatsächlich Entscheidungen für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel getroffen werden. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte jedoch, es sei “kein Geheimnis”, dass die Bundesregierung in den letzten Gesprächen Anfang dieser Woche “mehr gewollt” hätte. Die Vorbereitungen für die nächste Landesrunde waren “intensiv”. Es geht auch darum, “wie wir Weihnachten und dann auch Silvester betrachten”.

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Denn für verlässliche Regeln

In Vorbereitung auf die Gespräche sagte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil: “Erleichterung ist nur realistisch, wenn sich die Zahl dauerhaft ändert.” Derzeit sind die Inzidenzwerte laut SPD-Politikern im Handelsblatt jedoch zu hoch. “In fast allen Bundesländern wird der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen deutlich überschritten.”

Weil forderte Klarheit bis zum neuen Jahr. “Das Ziel des bevorstehenden Treffens zwischen den Premierministern und dem Kanzler sollte daher sein, verlässliche Regeln zu entwickeln, die über Weihnachten und Neujahr hinausgehen”, sagte der Regierungschef. Er schlug vor, dass die gleichen Regeln überall über dem Wert von 50 gelten. “Sie gelten nicht für alle Details, aber die Linie sollte über die Grenzen zu den Bundesländern hinweg so klar und einheitlich wie möglich sein”, sagte er. “Sollte die Infektionsrate in einzelnen Ländern im Dezember deutlich unter der Schwelle liegen, könnte man möglicherweise daran denken, die Situation dort zu verbessern.”

Mehr Fernunterricht für ältere Schüler?

Bundeskanzler Helge Braun sprach auf dem Bundesgipfel besonders über die Schulen. “Was wir im November beschlossen haben, hat die Infektionsdynamik gebrochen. Aber das hat noch nicht zu einem Rückgang der Zahl geführt”, sagte Braun gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Jetzt ist es am wichtigsten, die Kontakte zu reduzieren und die hohen Infektionsraten bei jungen Menschen und jungen Erwachsenen zu senken.

Obwohl die Bundesländer immer noch nicht bereit sind, Schulklassen zu halbieren, zeigen Berichte, dass der Präsenzunterricht für ältere Schüler weiter reduziert werden muss.



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