Februar 23, 2024

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Gefährliches Mücken-Virus breitet sich auf Sardinien und an der Adria aus – ein Todesopfer

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Gefährliches Mücken-Virus breitet sich auf Sardinien und an der Adria aus – ein Todesopfer

Das West-Nil-Virus breitet sich in Italien aus und alarmiert die Behörden. In verschiedenen Regionen des Landes wurden bereits Fälle der Krankheit gemeldet. Besonders betroffen ist die Insel Sardinien, wo ein 51-jähriger Mann mit schweren Symptomen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Glücklicherweise ist sein Zustand mittlerweile stabil.

Es gibt bereits seit dem letzten Jahr Fälle des West-Nil-Virus auf Sardinien. Die Krankheit wird von Stechmücken auf den Menschen übertragen, und die meisten Infektionen verlaufen klinisch unauffällig. Lediglich etwa 20 Prozent der Betroffenen zeigen grippeähnliche Symptome.

Besorgniserregend ist, dass es bisher keinen Impfstoff gegen das West-Nil-Virus gibt. Insbesondere angesichts des Klimawandels nehmen Tropenkrankheiten in Süd- und Mitteleuropa zu. Experten warnen, dass sich die Situation in Zukunft weiter verschlechtern könnte.

Auch in Deutschland wurden im Jahr 2020 mindestens zwölf Menschen mit dem West-Nil-Virus infiziert. Die Krankheit breitet sich jedoch nicht nur in Italien und Deutschland aus. In Griechenland, Ungarn, Rumänien, Serbien und auf Zypern wurden ebenfalls Infektionen festgestellt.

Besorgniserregend sind auch die Fälle des West-Nil-Virus an der nördlichen Adria, insbesondere in den beliebten Urlaubsorten Santa Margherita, Bibione und Lignano Sabbiadoro. Diese Regionen ziehen jedes Jahr viele Urlauber aus Österreich und Deutschland an.

Die Behörden in Italien sind bereits dabei, Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit zu ergreifen. Dazu gehören die Bekämpfung der Stechmückenpopulation und die Aufklärung der Bevölkerung über Schutzmaßnahmen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Ausbreitung des West-Nil-Virus eingedämmt werden kann und dass bald ein Impfstoff gegen die Krankheit gefunden wird. Bis dahin sollten Reisende und Einheimische in den betroffenen Gebieten besonders vorsichtig sein und sich vor Stechmücken schützen.

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