Februar 28, 2021

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Berliner schuldet Vodafone angeblich 90.000 Euro! – BZ Berlin

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Der mobile Riese Vodafone ist offenbar einem groß angelegten Betrug mit gefälschter Vollmacht von Geschäftskunden in Deutschland zum Opfer gefallen.

In der Region Konstanz haben Betrüger in mehreren Fällen Geschäftskundenpakete (plus Smartphones) mit gefälschten Papieren ausgetrickst. Nach Angaben der BZ kann der Schaden noch nicht vorhergesagt werden. “Die Ermittlungen stecken noch in den Kinderschuhen”, sagte Vodafone-Sprecher Volker Petendorf.

Markus Hoffstede aus Berlin ist eines der Opfer. Er schuldete Vodafone angeblich knapp 90.000 Euro. Er ist Immobilienentwickler, renoviert Häuser in Berlin und kümmert sich um Millionen von Summen. Ein erfahrener Geschäftsmann, ehemaliger Polizist.

Er schüttelt den Kopf und zeigt Briefe von Inkassounternehmen, in denen er im Namen von Vodafone um Geld bittet. Etwa 40.000 Euro für 40 Apple-Smartphones (Typ I-Phone 11). Plus 4000 Euro pr. Monat für die Verträge.

Ein iPhone 11 von Apple kostet je nach Version zwischen 900 und 1200 Euro (Foto: Promo)
Ein iPhone 11 von Apple kostet je nach Version zwischen 900 und 1200 Euro (Foto: Promo)

Was ist dort passiert?

Im Oktober taucht ein Mann namens Thomasz K. (47) in einem Vodafone-Geschäft in Konstanz auf. Er erteilt einer der beiden Hoffstede-Firmen eine Vollmacht. Er möchte 40 (!) Handys für „LUX LIVING“ kaufen. Plus Verträge. Gesamthandelsvolumen – rund 90.000 Euro!

Vodafone schickte Hoffstede eine Rechnung über 40.000 Euro für 40 Smartphones.  Der Gesamtschaden beträgt 90.000 Euro (Foto: BZ)
Vodafone schickte Hoffstede eine Rechnung über 40.000 Euro für 40 Smartphones. Der Gesamtschaden beträgt 90.000 Euro (Foto: BZ)

Markus Hoffstede hat diese Vollmacht nie erteilt. Anscheinend ist Berliner das Opfer eines billigen Tricks. „Jemand hat meinen Briefkopf aus einem Firmenbrief genommen und kopiert. Dann löschte der Text und schickte Vollmacht an. “”

Vodafone-Sprecher Petendorf gibt zu: “Diese Vollmacht reicht nicht aus, um eine solche Vereinbarung in einer Filiale zu treffen.”

Weil der Unternehmer nicht zahlen will, erhielt er Post von einem Inkassounternehmen - 43.000 Euro!  (Foto: BZ)
Weil der Unternehmer nicht zahlen will, erhielt er Post von einem Inkassounternehmen – 43.000 Euro! (Foto: BZ)

Und doch hat es funktioniert. Es wurden auch Telefone gesendet. Wo? Der Sprecher: “Das wissen wir im Moment auch nicht.” Zumindest nicht an Markus Hoffstede. “Ich brauche keine 40 Smartphones!” Sagt der Geschäftsmann. Übrigens ist er selbst Handykunde bei der Telekom …

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Vodafone beruhigt sich erst jetzt auf die Bitte von BZ: „Wir haben das Mahn- und Inkassoverfahren gegen die beiden Unternehmen von Markus Hoffstede bereits eingestellt und die Umkehrung von Mobilfunkverträgen und Smartphone-Käufen eingeleitet. Kripo Konstanz entschied. “”

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