Februar 29, 2024

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Von Mangel bis Überversorgung: Sollte man im Winter Vitamin D nehmen?

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Von Mangel bis Überversorgung: Sollte man im Winter Vitamin D nehmen?

Deutschland im Winter: Vitamin-D-Mangel weit verbreitet

Der Winter hat Deutschland fest im Griff und mit ihm kommt ein Problem, mit dem ein Teil der Bevölkerung zu kämpfen hat – Vitamin-D-Mangel. Die Sonnenstrahlung reicht in den kalten Monaten einfach nicht aus, um genügend Vitamin D im Körper zu produzieren.

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für die Stabilität der Knochen, die Muskelfunktion, den Hormonstoffwechsel und die Immunabwehr. Es kann zwar auch über die Nahrung aufgenommen werden, jedoch reicht diese in der Regel nicht aus, um den täglichen Bedarf zu decken.

Der Körper produziert normalerweise Vitamin D selbst, benötigt dafür jedoch Sonnenlicht und UV-B-Strahlung. Um genügend Vitamin D zu produzieren, ist es empfehlenswert, Gesicht, Hände und Arme zwei- bis dreimal pro Woche ungeschützt der Sonne auszusetzen.

Besonders in der Zeit zwischen Oktober und März ist die Sonnenstrahlung in Deutschland jedoch nicht ausreichend, um genügend Vitamin D im Körper zu bilden. Menschen, die wenig Sonnenlicht abbekommen, wie beispielsweise bettlägerige Personen oder Menschen, die sich verschleiern, haben ein erhöhtes Risiko dafür, an einem Vitamin-D-Mangel zu leiden.

Besonders betroffen sind auch Säuglinge, da Muttermilch kaum Vitamin D enthält. Daher sollten Babys Vitamin D in Form von Tabletten oder Tropfen erhalten, um mögliche Mangelerscheinungen zu vermeiden.

Aber nicht nur Babys, auch im Alter bildet der Körper weniger Vitamin D. Bei Personen mit Adipositas kann es ebenfalls zu einem Mangel kommen. Es ist daher ratsam, den Vitamin-D-Wert regelmäßig ärztlich überprüfen zu lassen und entsprechende Präparate einzunehmen, um möglichen Mangelzuständen vorzubeugen.

Allerdings sollte die Dosierung der Präparate genau beachtet werden und der Vitamin-D-Spiegel gelegentlich überprüft werden, um eine mögliche Überdosierung zu vermeiden. Eine zu hohe Zufuhr von Vitamin D kann nämlich zu gesundheitlichen Problemen führen und sollte daher unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

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Ein Besuch im Solarium ist übrigens keine gute Option, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken. Neben dem erhöhten Hautkrebsrisiko ist die UV-B-Strahlung meist zu gering, um ausreichend Vitamin D zu produzieren.

Es gibt jedoch risikoärmere Wege, um den Vitamin-D-Bedarf zu decken. Regel­mäßige Spaziergänge an der frischen Luft und gesunde Ernährung können hierbei hilfreich sein.

Fazit: Während der Wintermonate leidet ein Teil der Bevölkerung in Deutschland unter Vitamin-D-Mangel. Um mögliche Mangelerscheinungen zu vermeiden, ist es wichtig, genügend Sonnenlicht zu tanken oder ergänzend Präparate einzunehmen. Um jedoch eine mögliche Überdosierung zu verhindern, sollte man sich ärztlich beraten lassen.

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