April 15, 2024

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Gericht will Ex-VW-Chef Winterkorn am Donnerstag weiter befragen

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Gericht will Ex-VW-Chef Winterkorn am Donnerstag weiter befragen

Ex-Volkswagen-Chef Winterkorn wird erneut im Diesel-Skandal vor Gericht befragt

Braunschweig, Deutschland – Der ehemalige Volkswagen-Chef Martin Winterkorn erschien gestern vor Gericht, um erneut im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal auszusagen. Winterkorn wurde vorgeworfen, in die illegalen Abschalteinrichtungen bei Volkswagen-Fahrzeugen verwickelt gewesen zu sein. Der ehemalige Top-Manager beteuerte jedoch erneut seine Unschuld und betonte, dass er keine Kenntnis von den illegalen Manipulationen gehabt habe.

Winterkorns Aussage wurde jedoch vom Anwalt der Klägerseite, Tim Becker, angezweifelt. Becker erklärte, dass Winterkorn keine neuen Erkenntnisse geliefert habe und weiterhin versuche, seine Rolle in dem Abgasskandal herunterzuspielen. Die Investoren, die seit 2018 um Schadensersatz kämpfen, sind von der Aussage des Ex-Volkswagen-Chefs enttäuscht.

Das Gericht betonte dagegen, dass Winterkorn eine bedeutende Rolle bei der Aufdeckung des Skandals zukommt. Winterkorn wirkte maßgeblich daran mit, die illegalen Abschalteinrichtungen bei Volkswagen ans Licht zu bringen. Seine Erfahrungen und sein Wissen seien von unschätzbarem Wert für die juristische Aufarbeitung des Falls, so das Gericht.

Die Vernehmung von Winterkorn wird am nächsten Tag fortgesetzt, um weitere Details zu klären. Es wird erwartet, dass weitere Einblicke in den Diesel-Skandal gewonnen werden und dass Winterkorn zu den konkreten Vorwürfen Stellung nehmen wird. Die Aufklärung des Skandals ist von großer Bedeutung, da Volkswagen im Jahr 2015 einen erheblichen Imageschaden erlitten hat und eine breite Öffentlichkeit weltweit betroffen war.

Winterkorn ist bereits der dritte ehemalige VW-Chef, der vom Oberlandesgericht Braunschweig zur Dieselaffäre befragt wird. Die anderen beiden Vorstandsvorsitzenden, Bernd Pischetsrieder und Ferdinand Piëch, hatten ihre Beteiligung ebenfalls bestritten.

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