Juli 31, 2021

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Deutschland schließt Wasserstoffabkommen mit Australien ab

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier spricht am 27. April 2021 in Berlin zu einer Pressekonferenz. John Macdougall / Pool via REUTERS / File Photo

Deutschland sagte am Sonntag, es habe Schritte in Richtung einer bilateralen Wasserstoffproduktions- und Handelsallianz mit Australien unternommen, um eine auf erneuerbaren Energien basierende Wasserstoffversorgungskette zwischen den Ländern zu erleichtern.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Bildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek haben mit ihrem australischen Amtskollegen Angus Taylor eine Absichtserklärung zum Abschluss eines „Deutschland-Australien-Wasserstoff-Abkommens“ unterzeichnet, teilte das Wirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung mit.

Die Kooperation ziele darauf ab, “den Import von nachhaltig produziertem Wasserstoff in relevanten Mengen zu ermöglichen, was ein wichtiger Faktor für die Erfüllung unserer strengeren Klimaziele ist”.

Australien will eine saubere Wasserstoff- und Ammoniak-Produktionslinie entwickeln, um die CO2-Emissionen zu senken, sich von fossilen Brennstoffen zu lösen und neue Exportmärkte zu schaffen, sagte Taylor in einem Interview für Reuters Events im Mai. Weiterlesen

Beide Länder können die unbegrenzten Solarressourcen Australiens nutzen und deutsche Elektrolysetechnologie nutzen, sagte Altmaier.

Karliczek sagte, sein Ministerium werde einen Tech-Inkubator namens HyGate mit 50 Millionen Euro (60,53 Millionen US-Dollar) über drei Jahre finanzieren, um Technologien von der Produktion über die Lagerung bis zum Transport zu testen.

Große Energieunternehmen, darunter der deutsche Energieversorger RWE (RWEG.DE) und Uniper (UN01.DE), haben damit begonnen, mögliche neue Handelsrouten für Wasserstoff zu erkunden, eine saubere Alternative zu fossilen Brennstoffen aus Australien und anderswo. Weiterlesen

Die im vergangenen Sommer gestartete 9-Milliarden-Euro-Wasserstoffstrategie Deutschlands, die Teil umfassenderer Strategien der Europäischen Union ist, basiert auf der Annahme, dass langfristig etwa 80 % des Wasserstoffbedarfs importiert werden müssen.

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