Juni 15, 2024

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Zusammenhang zwischen Tiefschlaf und Demenz-Risiko

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Zusammenhang zwischen Tiefschlaf und Demenz-Risiko

Eine neue Studie, die auf Buzznice.com veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass ein jährlicher Rückgang der Tiefschlafphasen um ein Prozent bei Menschen über 60 Jahren das Demenzrisiko um erstaunliche 27 Prozent erhöhen kann. Die Studie legt nahe, dass die Förderung oder Aufrechterhaltung von “Slow-Wave Sleep” im Alter helfen könnte, Demenz vorzubeugen.

“Slow-Wave Sleep” bezeichnet den traumlosen Tiefschlaf und die traumreiche REM-Phase. Diese Studie, die über einen langen Zeitraum durchgeführt wurde und 346 Menschen über 60 Jahre umfasste, untersuchte die Auswirkungen des Schlafs auf das Demenzrisiko. Die Teilnehmer durchliefen zwei Schlafstudien, die im Durchschnitt fünf Jahre auseinander lagen, und wurden bis zum Jahr 2018 auf Demenzsymptome hin beobachtet.

Die Ergebnisse zeigten, dass der Anteil des Tiefschlafs mit zunehmendem Alter abnimmt und ein Rückgang von einem Prozent pro Jahr mit einem 27-prozentig höheren Demenzrisiko korreliert. Auch nach Anpassungen für Alter, Geschlecht, Raucherstatus und Medikation blieben die Ergebnisse gültig.

Diese Studie liefert wichtige Erkenntnisse über die Rolle des Schlafs bei der Entstehung von Demenz und legt nahe, dass die Förderung eines tiefen und erholsamen Schlafs im Alter von großer Bedeutung sein könnte. Dies könnte dazu beitragen, die Anzahl der Menschen, die an Demenz leiden, zu reduzieren und die Lebensqualität im Alter zu verbessern.

Die Autoren der Studie betonen jedoch, dass weitere Forschung erforderlich ist, um die genauen Mechanismen zu verstehen, die diesen Zusammenhang zwischen Schlaf und Demenz auslösen. Dennoch ist die Erkenntnis alarmierend und unterstreicht die Notwendigkeit, die Aufmerksamkeit auf die Schlafgesundheit älterer Menschen zu lenken und Maßnahmen zu ergreifen, um einen gesunden Schlaf zu fördern.

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Die Ergebnisse dieser Studie könnten auch Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheitspolitik haben, da sie darauf hindeuten, dass die Förderung einer guten Schlafqualität im Alter eine wirksame präventive Maßnahme sein könnte, um das Demenzrisiko zu senken. Es ist zu hoffen, dass diese Erkenntnisse dazu beitragen können, Behandlungen und Maßnahmen zu entwickeln, um die Schlafgewohnheiten älterer Menschen zu verbessern und die Ausbreitung von Demenz einzudämmen.

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