März 2, 2024

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Demenz: Führt chronischer Alkoholkonsum zum Korsakow-Syndrom?

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Demenz: Führt chronischer Alkoholkonsum zum Korsakow-Syndrom?

Das Korsakow-Syndrom ist eine seltene Form von Demenz, die häufig aufgrund von Alkoholmissbrauch auftritt. Die ersten Anzeichen für das Syndrom können bereits Jahre vor dem Ausbruch auftreten. Diese Erkrankung kann ab einem Alter von 40 Jahren auftreten und wird durch langjährigen Alkoholkonsum verursacht, der zu Mangelernährung und einem Vitamin-B1-Mangel führen kann. Diese Mängel sind schädlich für das Gehirn und können zu schweren Folgen führen. Zusätzlich können auch Kopfverletzungen oder Gehirnentzündungen das Auftreten des Korsakow-Syndroms begünstigen. Die Symptome sind oft unspezifisch, aber beinhalten Verwirrtheit, Gedächtnisstörungen, Gleichgewichtsprobleme und Sehstörungen. Besonders das Kurzzeitgedächtnis ist betroffen, aber auch das Langzeitgedächtnis kann beeinträchtigt sein. Patienten neigen dazu, Lügen zu erfinden, um Gedächtnislücken zu verbergen – das nennt man Konfabulation. Der weitere Verlauf der Krankheit beinhaltet zunehmende Gedächtnisprobleme, den Verlust des Zeitgefühls und unkontrollierbare Augenbewegungen. Die Diagnose erfolgt anhand der Vorgeschichte des Patienten, Bluttests und bildgebenden Verfahren wie CT oder MRT. Die Behandlung umfasst den Verzicht auf Alkohol, die Einnahme von Vitamin B1, Gedächtnistraining und psychotherapeutische Unterstützung. Die Heilungschancen bei dieser Krankheit sind gering, jedoch kann es in seltenen Fällen zu einer Besserung kommen.

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