Corona: Regionale Fußballliga-Teams nach der Sperrung verwirrend: Profis oder Amateure?

Offenbacher Kickers (rote Trikots) gelten als professionelles Team. Aber was ist mit dem regionalen Ligakonkurrenten FC Gießen (schwarze Trikots)? Nach der neuen Sperre bleiben viele Fragen offen.

© Harald Bremes

Die jüngste Schließung ist ein Rätsel für die regionale Fußballabteilung. Nach der jüngsten Vereinbarung zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Ministerpräsidenten ist klar, dass Profisport nur im November ohne Zuschauer erlaubt ist und der Amateursport eine Pause einlegen muss. Das Problem: Profi- und Amateurmannschaften spielen in den fünf regionalen Ligasaisonen. Was dies für das Spiel in der 4. Liga bedeutet, ist offenbar unklar.

Offenbach – Sascha Döther, CEO der Regionalliga Südwest, konnte am späten Mittwochnachmittag nicht für einen Kommentar erreicht werden. Thomas Sobotzik, CEO von Offenbacher Kickers, machte deutlich, dass OFC vom hessischen Innenministerium als professionelles Team eingestuft wird. Das gilt aber nicht für alle Ligakonkurrenten. Und das macht es so kompliziert.

“Wie das genaue Verfahren ist und wie die regionalen Ligen im Kontext klassifiziert sind, ist noch offen”, sagte Marcus Uhlig, Vorstandsmitglied des westlichen Spitzenreiters RW Essen, zu “Reviersport”. Manfred Schnieders gab eine ähnliche Erklärung ab. Der Vorsitzende des Westdeutschen Fußballverbandes, der für die Regionalliga West zuständig ist, hat gestern die Staatskanzlei angerufen. Ohne Ergebnis: „Es wurde noch keine Entscheidung getroffen. Wir müssen ein oder zwei Tage geduldig sein. “”

Wilfried Riemer, Direktor der Regionalliga Nordost, sagte gegenüber MDR: “Wir wissen noch nicht, wie es weitergehen wird. Wir werden nächste Woche eine Videokonferenz mit den Clubs abhalten, dann werden wir sehen. “”

Eines ist klar: Nicht jeder ist bereit, um jeden Preis weiterzuspielen. “Wenn wir im November nicht trainieren und spielen dürfen, werden wir im Dezember keinen Kaltstart bekommen.” Das wäre verrückt. Dann sollte die Pause länger dauern “, forderte RW Oberhausens Präsident Hajo Sommers. (Von Christian Düncher)

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