April 15, 2024

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Antisemitismus auf der Berlinale: Claudia Roth in der Kritik – Neue Zürcher Zeitung – NZZ

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Antisemitismus auf der Berlinale: Claudia Roth in der Kritik – Neue Zürcher Zeitung – NZZ

Kritik an Claudia Roth wächst nach Antisemitismus-Eklat bei Berlinale-Preisverleihung

Die deutsche Kulturstaatsministerin Claudia Roth sieht sich mit wachsender Kritik konfrontiert, nachdem es bei der Berlinale-Preisverleihung zu einem Antisemitismus-Eklat gekommen ist. Die Opposition fordert mittlerweile sogar ihren Rücktritt.

CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann bezeichnet Roth als ungeeignet für ihr Amt und wirft der Grünen Politikerin Mitverantwortung für israelfeindliche Vorfälle im Kulturbetrieb vor. Auch Politiker wie Volker Beck fordern ein Konzept gegen Antisemitismus im Kulturbetrieb.

Roth wird vorgeworfen, nicht angemessen auf israelfeindliche Aussagen während der Gala reagiert zu haben. Sie verteidigte jedoch ihren Applaus bei der Preisverleihung als Anerkennung für den israelisch-jüdischen Filmemacher Yuval Abraham.

Die Kritik an Roth richtet sich auch auf frühere Vorfälle im Zusammenhang mit Antisemitismus. Roth kündigte jedoch einen Sinneswandel an und will die Vorkommnisse aufarbeiten. Die „Jüdische Allgemeine“ attestierte ihr sogar einen Erkenntnisfortschritt in Bezug auf die BDS-Bewegung.

Im Jahr 2019 hatte Roth gegen einen fraktionsübergreifenden Antrag zur Verurteilung der BDS-Bewegung gestimmt. Die Initiative GG 5.3 Weltoffenheit dankt indes Andreas Görgen für den fachlichen Rat, den er Roth gegeben hat. Roth hatte Görgen nach ihrer Berufung zur Staatsministerin für Kultur und Medien zu ihrem Amtschef berufen.

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