Februar 23, 2024

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Krawalle an Halloween in Hamburg | Buzznice.com

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Halloween-Krawalle in Hamburg: Polizeieinsatz dauerte stundenlang an

Hamburg – In Hamburg kam es in der Halloween-Nacht zu schweren Ausschreitungen, die einen stundenlangen Polizeieinsatz erforderten. Besonders betroffen war der Stadtteil Harburg, wo sich zunächst etwa 150 bis 200 vorwiegend junge Menschen versammelten. Die Zahl der Randalierer erhöhte sich auf etwa 300 bis 350.

Die Gewalt eskalierte schnell, als die Randalierer begannen, Feuerwerkskörper und Flaschen auf Passanten und Einsatzkräfte zu werfen. Dadurch wurden mehrere Menschen verletzt. Die Polizei konnte zunächst die Kontrolle nicht wiedererlangen und musste Verstärkung anfordern. Erst mit Hilfe von Wasserwerfern und einem Räumpanzer gelang es ihnen, die randalierende Menge aufzulösen.

Bisher liegen noch keine Informationen über Festnahmen oder Inhaftierungen vor. Es wurden jedoch antisemitische Äußerungen gemeldet, die während der Krawalle fielen. In Lurup waren etwa 50 Jugendliche beteiligt, die Schaufensterscheiben beschädigten und Müllcontainer in Brand setzten. In Osdorf versammelten sich rund 70 Personen, die rund um das „Born Center“ Platzverweise erhielten. In Steilshoop versammelten sich etwa 100 Menschen, die Feuerwerkskörper zündeten und wahrscheinlich Schreckschusswaffen abfeuerten. Auch sie wurden des Platzes verwiesen.

Obwohl es mehrere Zwischenfälle gab, lag der Schwerpunkt der Krawalle in Harburg. Die Situation beruhigte sich erst später am Abend. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, darunter die Hamburger Bereitschaftspolizei, Alarmhundertschaften der Polizeikommissariate und Hundertschaften der Bundespolizei.

Die DFB-Pokal-Partie zwischen dem FC St. Pauli und dem FC Schalke 04 band ebenfalls viele Einsatzkräfte. Bereits im letzten Jahr hatte es zahlreiche Einsätze der Hamburger Polizei an Halloween gegeben, auch in Harburg. In diesem Jahr hatte man versucht, mit einem Gruselzelt am Harburger Rathausplatz eine Alternative anzubieten, jedoch ohne Erfolg.

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