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Deutschlands Gasrechnung ist im vergangenen Jahr trotz geringerer Käufe um 109 % gestiegen

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Deutschlands Gasrechnung ist im vergangenen Jahr trotz geringerer Käufe um 109 % gestiegen

FRANKFURT, 1. März (Reuters) – Deutschlands Erdgasimportkosten haben sich nach offiziellen Angaben des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Jahr 2022 mehr als verdoppelt, obwohl die Mengen um 30 % zurückgegangen sind.

Moskaus Invasion in der Ukraine im vergangenen Februar löste einen Anstieg der Energiepreise aus und veranlasste Deutschland, nach Alternativen zu russischen Lieferungen zu suchen und gleichzeitig Maßnahmen zur Begrenzung des Verbrauchs zu verhängen.

Laut BAFA-Daten stieg die Importrechnung Deutschlands von 35,4 Milliarden im Vorjahr auf 74,0 Milliarden Euro (78,74 Milliarden US-Dollar).

Das Importvolumen sank von 5.008.943 TJ im Vorjahr auf 3.524.126 TJ, was 100,2 Milliarden Kubikmeter (bcm) entspricht.

Der an der Grenze gezahlte Durchschnittspreis stieg um 197,3 % auf 21.007,58 Euro pro Terajoule (TJ).

Der durchschnittliche Importpreis lag im Dezember mit 26.050,71 Euro/TJ oder 9,38 Cent pro Kilowattstunde (kWh) um 74 % über dem Vorjahr.

Die Schließung der Gaspipeline Nord Stream I aus Russland im vergangenen August trug dazu bei, Deutschlands Suche nach Alternativen zur russischen Energie voranzutreiben.

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Deutschland reagierte, indem es mehr Leitungsgas von seinen europäischen Nachbarn kaufte und sich um Importe von verflüssigtem Erdgas (LNG) bemühte, während das milde Wetter dazu beitrug, die Nachfrage zu dämpfen.

Dennoch haben steigende Preise und Liefersorgen in Deutschland zur Inflation beigetragen und Ängste vor einer Rezession in Europas größter Volkswirtschaft geschürt.

($1 = 0,9398 Euro)

Berichterstattung von Vera Eckert, Redaktion von Jason Neely

Unsere Standards: Die Treuhandprinzipien von Thomson Reuters.

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