Oktober 16, 2021

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Wintersonnenwende: Warum die Tage jetzt wieder länger werden

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Der kürzeste Tag des Jahres in München dauert nur acht Stunden und 19 Minuten – der 21. Juni nächsten Jahres ist da Sonnig statt 16 Stunden Tageslicht. Wir alle bemerken, dass die Tage unterschiedlich lang sind – aber fast niemand kann den Grund dafür erklären.

Das Schicksal auf Erden ist für das Phänomen verantwortlich

Die Erde umkreist die Sonne in einem Jahr – und innerhalb eines Tages um ihre eigene Achse. Der Hauptgrund für die unterschiedlichen Tageslängen ist die Neigung der Erde. Weil die Erde die Sonne nicht aufrecht umkreist, sondern leicht schräg, schräg um 23,5 Grad. Daher ist ein Globus auch leicht geneigt aufgestellt.

Aufgrund dieser Tendenz erhalten wir zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Sonnenmengen – und je weiter wir uns vom Äquator entfernen, desto stärker wird dieser Effekt.

Mehr Tageslicht kommt sehr langsam herein

Das Sonnenwende Tage Winter und Sommer sind die beiden Extrempunkte dieser Bewegung. Um die Dinge etwas komplizierter zu machen, entwickeln sich die Dinge nicht reibungslos. In den ersten Wochen nach der Wintersonnenwende bekommen wir nur sehr langsam Tageslicht – durchschnittlich nur zehn Minuten pro Woche. Im März hingegen geht es schnell, sodass die Tage in einer Woche 25 Minuten länger sind.

Um dies zu erklären, hat der Astrophysiker Prof. Zu Birnstiel von der LMU in München muss man noch etwas weiter gehen: “Weil wir auf der Erde sind, müssen wir es aus unserer Sicht sehen, die Sonne würde wie ein Pendel auf und ab gehen. Sie schwingt auf und ab.” Winter- und Sommersonnenwende sind also die höchsten Gipfel, die Momente der Umkehr.

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Das Spiel wiederholt sich in der zweiten Jahreshälfte

Von da an nimmt das Pendel (dh die Sonne) langsam zu (Januar), wird immer schneller (März, April) und bremst zur Sommersonnenwende (Juni) wieder ab; Das Spiel wiederholt sich in der zweiten Jahreshälfte.

Wenn Ihnen das etwas zu kompliziert ist, trösten Sie sich. “Das Ändern der Sichtweise macht die Sache etwas schwierig”, gibt Professor Birnstiel selbst zu.

Warum die Erde “herumläuft”

Und doch ist es keineswegs alles. Die Änderung der Jahreszeiten und Längen des Tages wird astronomisch von verschiedenen anderen Faktoren beeinflusst. Die Erdumlaufbahn um die Sonne ist kein perfekter Kreis, sondern eine schwache Ellipse. Auch ist die Neigung der Erde kein konstanter Wert.

Dazu wählt Professor Birnstiel das Bild von oben aus. Und die Erde, so der Astrophysiker, “verliert wie ein Gipfel manchmal etwas an Schwung, wenn er sich dreht und ein wenig herumrollt”. Die Zeitskala für diese Änderung beträgt 23.000 Jahre.

So können wir ruhig bleiben, während wir auf den nächsten Sommer warten, während die Tage wieder länger werden.

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