April 10, 2021

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Vodafone und Telecom: 5G kommt schneller als erwartet

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D.Der Ausbau der neuen fünften Generation von 5G-Mobilfunknetzen schreitet in Deutschland schneller voran als geplant. Nach eigenen Angaben hat Vodafone seine Jahresziele bereits erreicht.

Die Gruppe kündigte an, dass die für Ende des Jahres geplanten zehn Millionen Menschen bereits über das schnellere Netzwerk verfügen würden. “Wir bauen schneller und mehr als geplant – trotz Corona”, sagte Hannes Ametsreiter, Deutschlands Vodafone-Chef.

Jetzt muss das Ziel um 50 Prozent angehoben werden. “Bis Ende des Jahres werden wir mehr als 15 Millionen Menschen in Deutschland mit 5G versorgen”, sagte Ametsreiter. Und auch der Mobilfunkbetreiber hat das Ziel für Ende 2021 um die Hälfte nach oben korrigiert. Jetzt will er mit 5G 30 Millionen Menschen in Deutschland erreichen.

Drillisch hat noch nicht begonnen, ein eigenes Netzwerk aufzubauen

Vodafone beschleunigt seine Expansion, bleibt aber weit zurück Deutsche Telekom zurück. Mit dem 5G-Netz der Telekom sind in Deutschland bereits mehr als 40 Millionen Menschen zu erreichen. Zwei Drittel der Bevölkerung müssen vor Jahresende unterstützt werden.

Telefónica startete sein 5G-Netz selektiv im Oktober in 15 Städten. Bis Ende nächsten Jahres will die Gruppe 30 Prozent der deutschen Bevölkerung erreichen. Die United Internet-Tochter Drillisch, die ebenfalls 5G-Frequenzen gekauft hat, hat noch nicht mit dem Aufbau eines eigenen Netzwerks begonnen.

Das Netzwerk wächst nicht nur schneller. Auch die Reichweite von 5G-Smartphones nimmt deutlich zu. Zuletzt hat Apple vier neue iPhone-Modelle vorgestellt, die die neuen Netzwerke nutzen können.

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Bei Vodafone gibt es bereits mehr als einen von zwei Smartphoneverkauft wird ein 5G Gerät. Der Netzbetreiber bietet mehr als 20 verschiedene 5G-Modelle an, und die Telekom verfügt sogar über 30 Geräte.

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Um die neuen Netze nutzen zu können, benötigen Verbraucher neben einem 5G-Smartphone einen ähnlichen Vertrag. Die meisten derzeit reservierten Tarife bieten keine 5G-Nutzung. Bei Handy-Abonnements und Zweitmarken wie Aldi Talk, Otelo und Congstar gibt es überhaupt keine 5G-Bar-Angebote.

An vielen Orten erreichen 5G-Netze jedoch noch keine höheren Geschwindigkeiten als frühere LTE-Netze (4G). Dies ist hauptsächlich auf die Verwendung von Frequenzen zurückzuführen, die meist im mittleren Bereich von 1,8 bis 2,1 Gigahertz liegen. Dort sind einige hundert Megabit pro Sekunde möglich, aber auch in einem gut ausgebauten LTE-Netz.

Selbst diejenigen, die 5G nicht verwenden, sollten Verbesserungen spüren

Geschwindigkeiten bis zu einem Gigabit sind nur an Orten mit Frequenzen im sogenannten High-Band von 3,5 oder 3,6 Gigahertz verfügbar. Diese Frequenzen haben jedoch eine Reichweite von nicht mehr als einem Kilometer.

Dies bedeutet, dass sie nur an Orten mit viel öffentlichem Verkehr verwendet werden. Bei Vodafone sendet derzeit jedes Drittel der 3000 5G-Antennen mit dieser schnellen Frequenz. In der Telekom gibt es 450 Antennen, vor Jahresende sollten es 1500 Antennen sein. Insgesamt gibt es bei der Telekom mehr als 30.000 Antennen im 5G-Netz.

Aber auch diejenigen, die 5G noch nicht nutzen, sollten eine Verbesserung in den Netzwerken spüren. “Wir erhöhen unsere Kapazität und damit die Geschwindigkeit aller Benutzer an jedem neuen 5G-Standort, der bisher nur 4G-fähig war”, sagte Gerhard Mack WELT, Technischer Direktor von Vodafone.

Apple präsentiert sein neues iPhone 12 mit 5G

Apple-Chef Tim Cook stellte das neue iPhone 12 mit 5G auf einer Veranstaltung vor, die online vom Hauptsitz von Cupertino in Kalifornien ausgestrahlt wurde. Das neu gestaltete Smartphone soll dann für rund 680 Euro erhältlich sein.

Technisch gesehen sinkt das 5G-Netz trotz allem immer noch. Da die Netzwerke weiterhin das 4G-Netzwerk benötigen, das auch als eigenständiges 5G-Netzwerk bezeichnet wird, um Daten hochzuladen.

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Ein sogenanntes 5G-Standalone-Netzwerk, das vollständig über 5G heruntergeladen und hochgeladen werden kann, wird laut Experten erst in ein bis zwei Jahren in Deutschland verfügbar sein. Dann sollte es auch möglich sein, mehrere 5G-Frequenzen in einer Verbindung zu kombinieren und so Geschwindigkeiten von mehr als einem Gigabit zu erreichen.

Mobilfunkbetreiber in Deutschland haben jedoch immer noch mit der Unsicherheit zu kämpfen, wie und ob sie in Zukunft die 5G-Technologie des chinesischen Netzbetreibers Huawei nutzen können.

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Alle Anbieter in Deutschland haben ihr bisheriges Netzwerk weitgehend mit chinesischer Technologie aufgebaut. Amodreiter, CEO von Vodafone, geht davon aus, dass sich die 5G-Expansion in Deutschland um bis zu fünf Jahre verzögern würde, wenn Huawei ausgeschlossen würde.

Kritiker sehen in der Huawei-Technologie ein Sicherheitsrisiko, da die chinesische Regierung den Lieferanten zu Spionage oder sogar Sabotage zwingen könnte.

Netzbetreiber und Huawei haben diese Option immer als unbegründet abgelehnt. Innerhalb der Bundesregierung gibt es hierzu unterschiedliche Ansichten. Eine endgültige Entscheidung wurde noch nicht getroffen.

In den deutschen Schubladen ruhen noch 100 Millionen alte Handys

Nach dem Kauf eines neuen Smartphones wird das alte normalerweise in die nächste Schublade gelegt. Aus den Augen außer Verstand Aber es schadet der Umwelt.

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