Viele Opfer in Beirut: Sind 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat explodiert?

Nach offiziellen Angaben könnte eine Ladung von 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat die verheerende Explosion in Beirut mit mehr als 70 Todesfällen und 3.700 Verletzungen verursachen. Die Opfer werden weiterhin in der libanesischen Hauptstadt gesucht.

Laut dem libanesischen Premierminister Hassan Diab könnte zu viel Ammoniumnitrat eine Detonation in Beirut mit Dutzenden von Todesfällen und Tausenden von Verletzungen verursachen. “Inakzeptabel” ist Fracht, bei der ungefähr 2.750 Tonnen der Substanz in einer Hafenhalle gelagert werden, sagte Diab nach Angaben des Präsidenten über Nacht.

Dort wird der Stoff ohne Vorsichtsmaßnahmen sechs Jahre gelagert. Es gab bereits Spekulationen. Im Jahr 2013 untersagten die libanesischen Behörden einem Frachtschiff die Fortsetzung seiner Reise aufgrund verschiedener Mängel bei der Fahrt von Georgien nach Mosambik in Südafrika.

Fotos der Zerstörung

Die Videos und Fotos in den sozialen Medien hatten in den Stunden nach dem Vorfall ein relativ klares Bild ergeben: Erstens gab es am späten Nachmittag im Hafen von Beirut eine kleine Explosion, eine Sekunde später eine viel stärkere. Das Ergebnis: eine helle Wolke, die wie ein Schwamm am Himmel aufsteigt. Dann Feuer und schwarzer Rauch.

Mitarbeiter der deutschen Botschaft unter den Verwundeten

Das Gebäude der deutschen Botschaft wurde durch die Explosionen ebenfalls beschädigt. Das Berliner Außenministerium sagte, es habe Verletzungen unter den Mitarbeitern der Botschaft gegeben. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass andere deutsche Opfer unter den Opfern und Verletzungen sind. Die Botschaft hat ein Krisenteam gebildet und versucht es zu klären.

Die Fotos, die bald danach erscheinen und die Welt bereisen, zeigen Massenvernichtung: Menschen, die nahe Menschen verstecken; Gebäude in der Nähe des Hafens der Innenstadt von Beirut wurden vollständig zerstört. Die Balkone wurden bis zu einem gewissen Grad von anderen Häusern abgerissen; Die Autos, die die Detonationswelle in die Luft warf, sind Müll. Und immer wieder Krankenwagen und Feuerwehrautos, die durch die Trümmer fahren.

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Schäden im Umkreis von 20 Kilometern

Sami Nader, Leiter des Levantinischen Instituts für strategische Angelegenheiten, sagte gegenüber Al-Jazeera International:

“Dies ist die größte Explosion, die jemals im Libanon passiert ist – nach meiner Erfahrung und meinem Wissen. Die Zerstörung im Hafengebiet ist schwerwiegend. Ich denke, das gesamte Gebiet des Hafens wurde zerstört. In einem Umkreis von 20 Kilometern stammen die Fenster von Die Detonationswelle Wir wissen immer noch nicht genau, was passiert ist, aber es ist schlimm. “

Der libanesische Präsident Michel Aoun berief an diesem Abend den Nationalen Sicherheitsrat ein. Er wird sicherlich klären müssen, warum jegliches Material ungesichert im Hafen von Beirut gelagert wird. Premierminister Hassan Diab hat einen Gedenktag für Mittwoch angeordnet.

Hilfsangebote aus vielen Ländern

Angesichts der vielen Verletzungen in den inzwischen überfüllten Krankenhäusern hat das libanesische Rote Kreuz die Menschen in Beirut aufgefordert, Blut zu spenden. Vertreter vieler Länder drückten ihr Mitgefühl aus und boten Hilfe an. Dazu gehören die USA, Israel, die Türkei, Frankreich, die EU und Deutschland.

US-Präsident Donald Trump detoniert eine Explosion in der Explosion. “Ich habe einige unserer großartigen Generäle getroffen und sie sehen einfach so aus, als wäre es keine Produktionsexplosion. (…) Sie scheinen zu glauben, dass es ein Angriff ist. Es war eine Art Bombe”, sagte Trump am Abend in Washington.

Mit Informationen von Björn Blaschke, ARD Studio Kairo



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