US-Präsidentschaftswahlen: Trump provoziert – Biden ist dagegen

In den USA bleibt es spannend: Noch sind nicht alle Stimmen gezählt worden, als sich Amtsinhaber Trump zum Gewinner der Präsidentschaftswahlen erklärt – und einen Konflikt provoziert. Jetzt positionieren sich beide Seiten legal.

Bei den US-Präsidentschaftswahlen droht ein legales Tauziehen: Das Team des demokratischen Herausforderers Joe Biden hat Aussagen des amtierenden Donald Trump zurückgewiesen, wonach eine mögliche Unterbrechung der Abstimmung als “skandalös” und “beispiellos” angesehen wird. Laut einer Erklärung von Bidens Kampagnenleiter Jen O’Malley Dillon bereiten sich die Rechtsexperten der Stadt jedoch auf einen Rechtsstreit vor

Trump hatte angekündigt, dass er den Obersten Gerichtshof des Landes dazu bringen werde, eine weitere Anzahl von Stimmen zu stoppen. “Noch nie in unserer Geschichte hat ein Präsident der Vereinigten Staaten versucht, bei nationalen Wahlen die Stimme der Amerikaner zu stehlen”, sagte O’Malley Dillon. Es gibt mehrere Teams von Rechtsexperten, die bereit sind, für einen möglichen Wechsel von Trump zu kämpfen. “Und sie werden gewinnen.”

Trump: “Die Nation täuschen”

In seiner Rede im Weißen Haus behauptete Trump den Wahlsieg für sich. Gleichzeitig sprach er bei den Wahlen über den angeblichen “Betrug gegen die Nation” und fügte hinzu: “Wir wollen zum Obersten Gerichtshof gehen. Wir wollen, dass alle Umfragen enden.”

Vermutlich bezog sich Trump auf die laufende Auszählung mehrerer Briefstimmen. “Wir wollen nicht, dass sie um vier Uhr morgens Stimmzettel finden und sie der Liste hinzufügen.” Experten zufolge hätte die Mehrheit der Postwähler für Biden stimmen sollen.

Experten sind sich nicht einig

In einigen Bundesstaaten – einschließlich besonders wettbewerbsfähiger Pennsylvania – werden Briefmarken, die am Wahltag abgestempelt sind, akzeptiert, auch wenn sie wenige Tage nach der Wahl bei den Behörden eingehen. In den letzten Monaten hat Trump mutmaßlichen Betrug durch Briefwahl wiederholt verurteilt, obwohl Experten und Beamte überhaupt nicht einverstanden sind.

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Laut US-Medien haben die beiden Kandidaten bei den Wahlen jeweils mehrere Bundesstaaten gewonnen. Das Ergebnis in mehreren Schlüsselzuständen und damit das Gesamtergebnis ist noch unklar.


Die Sondersendung bei den US-Wahlen am 4. November um. 9:00 berichtet zu diesem Thema.


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