August 8, 2022

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Umfrage zeigt, dass die Zahl indischer Studierender in Deutschland steigt

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Deutschland ist schnell aus der Falle internationaler Reiseverbote herausgekommen und hat seine Position als heißer Favorit für indische Studenten, die im Ausland studieren möchten, zurückerobert.

Die neuesten Zahlen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zeigen, dass die Zahl der internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen im laufenden Wintersemester erneut gestiegen ist.

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Dies ist auf den deutlichen Rückgang der Zahl der Sommereinschreibungen im Jahr 2021 zurückzuführen, als das in mehreren Ländern, darunter Indien, verhängte Reiseverbot der Bundesregierung zu Covid-19 den internationalen Reiseverkehr zum Scheitern brachte.

Laut DAAD-Snapshot-Erhebung sind derzeit mindestens 330.000 internationale Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben.

Trotz der Pandemie ist die Zahl der internationalen Erstsemester nach DAAD-Prognosen erneut auf mindestens 72.000 gestiegen. An der Umfrage nahmen rund 160 deutsche Hochschulen teil.

Die Umfrage prognostiziert, dass die Zahl der internationalen Studierenden weiter steigen wird.

„Eine Umfrage bei unseren Mitgliedsuniversitäten lässt uns auf das neue Jahr blicken: Trotz der Epidemie wächst die Zahl der internationalen Studierenden in Deutschland weiter“, sagte DAAD-Präsident Dr. Joybrato Mukherjee in einer Mitteilung.

„Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger aus dem Ausland ist seit dem Rückgang im letzten Wintersemester wieder gestiegen. Ein Plus von rund 13 Prozent oder mehr ist im Sommer deutlich besser als erwartet. Diese Zahlen sind ein gutes Zeichen für die Attraktivität Deutschlands als Studienstandort. Sie zeigen auch, dass das gemeinsame Engagement der Mitgliedshochschulen und des DAAD zur Gewinnung und Förderung internationaler Studierender gerade in der schwersten Pandemie seit 100 Jahren Früchte trägt.

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Den Ergebnissen zufolge meldeten die befragten Hochschulen (HEIs) einen Anstieg der Zahl neu eingeschriebener internationaler Studierender aus Indien, der Türkei, dem Iran, Italien und einigen anderen Ländern, darunter Frankreich. Hingegen soll die Zahl der neu eingeschriebenen Studierenden aus China, Syrien und Kamerun zurückgehen. 29 % der befragten Institutionen meldeten einen Anstieg der Zahl der Studienanfänger aus Indien um 10 %.

Insgesamt stieg die Zahl der neu eingeschriebenen internationalen Studierenden von ca. 64.000 im Wintersemester 2020/21 auf ca. 72.000 bis 80.000 im Wintersemester 2021/22.

Der Anstieg wurde durch zwei Faktoren beschleunigt. Erstens hat sich die Zahl der Gast- und Austauschstudierenden (Non-Degree) in den meisten deutschen Hochschulen nach der deutlichen Rezession im Vorjahr sehr schnell erholt. Darüber hinaus verzeichnen insbesondere Universitäten einen deutlichen Anstieg der Zahl der Studierenden, die einen internationalen Abschluss in Masterstudiengängen anstreben.

31 % der Hochschuleinrichtungen verzeichneten einen Anstieg der Zahl der eingeschriebenen internationalen Studierenden um mindestens 5 % oder mehr. Etwa 40 % der Universitäten berichten über konsistente Zahlen.

Trotz der aktuellen Pandemie zeigt die Umfrage eine deutliche Rückkehr internationaler Studierender auf den Campus: 80 % der befragten Hochschulen schätzen, dass mittlerweile mindestens drei Viertel der internationalen Studienanfängerinnen und Studienanfänger in Deutschland sind.

Es wird geschätzt, dass derzeit nur 7 % der Universitäten weniger als die Hälfte aller internationalen Studierenden besuchen. Die Lehre ist derzeit eine Mischung aus Persönlichkeits- und digitalem Fernunterricht: 80 % der befragten Hochschulen geben diese Art der hybriden Lehrmethode an.

Der DAAD hat zwischen Anfang und Mitte Dezember rund 270 Hochschulen befragt und 158 Antworten erhalten. Etwa 65 % aller internationalen Studierenden in Deutschland sind an den befragten Hochschulen eingeschrieben.

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