Tübingen Biotech Company: Vermarktung der US-Börsen CureVac

Corona hofft, dass Curevac an der Börse ein großartiges Debüt gegeben hat. Die Aktie stieg am ersten Tag des Nasdaq-Handels in New York um rund 250 Prozent. Der Mehrheitsaktionär von Dietmar Hopp sollte damit zufrieden sein.

Der neue Star der deutschen Börse wurde in der ruhigen Stadt der Universität Tübingen geboren: Das Biotech-Unternehmen Curevac veranstaltete im Austausch gegen die US-Technologie Nasdaq einen Raketenstart. Die Aktie schloss am ersten Handelstag bei 55,90 USD, was einem Anstieg des Ausgabepreises um 249 Prozent entspricht. Mit 16 US-Dollar lag es bereits am oberen Ende der Preisspanne.

Fortschritte bei der Entwicklung des Kronenimpfstoffs haben das Interesse der Anleger geweckt. Der Ausgabepreis schätzt auch, dass CureVac 2,4 Billionen Euro entsprach, was unter anderem wenige Wochen nach der Einführung durch die deutsche Staatsbank KfW 800 Millionen mehr entspricht. Die Marktkapitalisierung liegt mittlerweile bei über sieben Milliarden Euro.

Mehr als 200 Millionen US-Dollar gesammelt

Infolgedessen ermöglichte das Biotechnologieunternehmen mit seinem Kronimpfstoffkandidaten den Investoren, 213 Millionen US-Dollar aufzubringen.

Neue Anleger können in den Wochen nach der Erstnotierung zwei Millionen weitere Aktien kaufen. Dies würde den Umsatz von Curevac auf 245 Millionen US-Dollar steigern. Aktionär Dietmar Hopp, der Gründer des SAP-Softwareunternehmens, hat sich bereit erklärt, weitere 100 Millionen Euro zum Ausgabepreis zu kaufen.

Erwarten Sie im Kampf gegen die Krone

Rund 150 Millionen US-Dollar Umsatz werden für die Entwicklung des Kronenimpfstoffs verwendet. Laut der Broschüre wird die kurzfristige Produktionskapazität um weitere 50 Millionen US-Dollar erhöht. Finanzvorstand Pierre Kemula betonte, dass sich der Bedarf an neuem Kapital vom OIP entferne. “Wir werden immer nach zusätzlichen Finanzierungsquellen suchen”, sagte er am Freitagabend. Als Unternehmen, das keinen bedeutenden Verkauf von Biotechnologie hatte, ist Curevac daran gewöhnt. Im vergangenen Jahr hatte Curevac einen Umsatzverlust von fast 100 Millionen Euro von rund 17,5 Millionen Euro.

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Curevac ist eines der hoffnungsvollsten der Welt, wenn es um die Suche nach einem Impfstoff gegen Sars-CoV-2 geht. Das Unternehmen ging im März in Konkurs, weil die US-Regierung angeblich ein Interesse an Biotechnologie hatte. “Wir waren mitten in einem politischen Sturm”, sagte CFO Kemula. Aber Trump machte kein Angebot.

Der Anteil von Hopper ist auf 49% gesunken

Curevac gehört dem Biotechnologiepartner Dievini des SAP-Gründers Dietmar Hopp. Der Investor hat bisher fast 54% von Curevac besessen, und nach dem Börsengang werden es 49% sein. Neben Hopp sind die Briten Pharmariese Glaxo, Katar und die Bundesregierung hat die größten Aktionäre. Zuletzt die deutsche Staatsbank KfW Es hat Aktien im Wert von 300 Millionen Euro erworben. Infolge des Börsengangs wird die Beteiligung der Bundesregierung auf 17% sinken, wobei GlaxoSmithKline nun gut acht Prozent hält.

Der zweite Impfstoff ist eine deutsche Hoffnung

Curevac begann im Juni mit klinischen Studien mit dem Covid-19-Impfstoffkandidaten. Unternehmen mit Sitz in Tübingen (wie Mainz Biotech und Moderna in den USA) basieren auf Impfstoffen, die als Messaging-RNA (mRNA) bezeichnet werden. Es soll menschlichen Proteinen Informationen über die Proteinproduktion und damit über den Kampf gegen Krankheitserreger liefern. Sowohl Biontech als auch Moderna sind bereits gelistet.

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Wer wird am meisten vom Börsengang von Curevac profitieren?

Dietmar Hopp
Nach dem Börsenausblick vom 10. August besaß der Gründer von SAP Dietmar Hopp 53,7 Prozent der Divieni-Hopp-Biotech-Holding und ist daher Eigentümer der Mehrheit. Nach dem Standort der Aktien wird die Divieni-Holding 49 Prozent der Aktien halten.

ME / lg / nb

Dies sind: boerse.ard.de


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