Juli 1, 2022

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Transgender-Spieler können Männer- oder Frauenmannschaften wählen

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Transgender- und nicht-binäre Fußballspieler können nun selbst entscheiden, ob sie für eine Männer- oder eine Frauenmannschaft spielen wollen, anstatt an persönliche Identifikationsdaten gebunden zu sein, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag mit.

Das Urteil sei in die DFB-Spielordnung für Amateure, die Juniorenordnung und das Futsal-Regelwerk aufgenommen worden.

„Im Kern besagt dieses Urteil, dass Spieler mit einer persönlichen [gender] Status ‚divers‘ oder ‚kein Bezug‘, und Spieler, die ihr Geschlecht ändern, können selbst entscheiden, ob sie eine Spielberechtigung für eine Männer- oder eine Frauenmannschaft erhalten“, so der DFB.

– Alba Palacios, Spaniens erster Transgender-Spieler, fühlt sich endlich zu Hause

„Das gilt auch für Transgender-Fußballer, die sich jetzt ändern können [teams] Im Handumdrehen entscheiden sie sich oder bleiben in der Mannschaft, für die sie gespielt haben.“

Bisher entscheidet laut DFB das im Personalausweis angegebene Geschlecht über die Spielberechtigung von Fußballspielern ab der Juniorenstufe und darüber, ob sie für eine Männer- oder eine Frauenmannschaft spielen würden.

Seit 2018 gibt es in Deutschland jedoch neben „weiblich“ und „männlich“ auch die Möglichkeit, „Sonstiges“ und „kein Bezug“ im Geschlechtsteil von Personalausweisen anzukreuzen.

„Seit es seit 2018 möglich ist, sich als ‚Sonstige‘ in das Melderegister einzutragen, ist die Zahl der Personen mit diesem Status gestiegen“, so der DFB.

„Davon sind auch Fußballspieler betroffen, was die Notwendigkeit klarer Regeln noch wichtiger gemacht hat.“

Bislang gab es in Deutschland keinen konkreten Beschluss für Fußballer, die sich als andere oder keine Bezugspersonen identifizierten.

Der DFB hat mehr als sieben Millionen registrierte Mitglieder und mehr als 24.000 Fußballvereine.

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Es gibt keine allgemeingültige Regel im Sport für die Teilnahme von Transgender- oder nicht-binären Athleten – selbst auf Eliteebene –, wo das Internationale Olympische Komitee es jedem Sportverband überlassen hat, seine Regeln festzulegen.

Letzte Woche stimmte der Weltverband des Schwimmens der FINA dafür, die Teilnahme von Transgender-Wettkämpfern an Frauenwettkämpfen zu beschränken und eine „offene“ Kategorie einzuführen, eine Eigenschaft, die von Aktivisten für LGBT-Rechte weithin abgelehnt wird.

Die Entscheidung der FINA, die strengste aller olympischen Sportgremien, besagt, dass Transgender-Athleten von Mann zu Frau nur dann berechtigt sind, an Frauenwettkämpfen teilzunehmen, wenn sie keinen Teil der männlichen Pubertät erlebt haben.

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