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RWE und Northland planen 1,3 GW zusätzlichen Offshore-Strom in Deutschland

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Die neuen Projekte werden in der Nähe des bestehenden Windparks Nordic One (RWE) liegen.

Gepostet am 7. Januar 2022 17:47

Maritime Exekutive

Das deutsche Energieunternehmen RWE und die kanadische Northland Power gründen ein Joint Venture, um ein neues Offshore-Windkraftprojekt zu entwickeln und ihre Position für die Teilnahme an der nächsten Auktionsrunde, die Deutschland voraussichtlich 2023 durchführen wird, zu stärken. Neue Initiative der neuen Bundesregierung zur Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien.

„Deutschland hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt und damit ein erhebliches Wachstumspotenzial für erneuerbare Energien geschaffen. Dabei spielt Offshore-Windkraft eine wichtige Rolle, insbesondere zur Unterstützung der Dekarbonisierung der Branche“, sagt Sven Utermolen, Wind Offshore CEO von RWE Renewables. „RWE trägt dazu bei und beschleunigt hier deutlich. Dies beinhaltet die Lieferung in Zusammenarbeit mit dem 1,3-GW-Offshore-Cluster mit Northland Power, wodurch erhebliche Synergien für den Einsatz in unseren neuen Windparks erzielt werden können, während unser Heimatmarkt die Energieumwandlung in Deutschland aktiv unterstützt.

Das durch die Partnerschaft entstandene neue Offshore-Windcluster umfasst insgesamt drei Offshore-Windpachtverträge im nördlichen Teil von Just Island. Ein Offshore-Standort (N-3.8) mit einer Leistung von 433 MW wurde bereits von den Teilnehmern der jüngsten deutschen Offshore-Windauktion gesichert. Die anderen beiden Mietverträge erhöhen die Kapazität auf 900 MW und werden voraussichtlich 2023 versteigert. Für beide Standorte hat das neue Joint Venture Einstiegsrechte.

Um den neuen Nordsee-Cluster zu bilden, beteiligt sich Northland Power mit RWE an der Entwicklung des 480-MW-Offshore-Standorts N-3.6 (früher bekannt als Delta NordC1 & 2). Gleichzeitig erwirbt RWE 51 Prozent der Anteile am 433 MW-Standort N-3.8 (vormals Nordsee 2) und 420 MW Offshore-Mietvertrag N-3.5 (vormals Nordsee 3). Der Cluster wird sich in der Nähe des bestehenden 332 MW Windparks Nordici One befinden, den Northland und RWE bereits teilen. Durch die Kombination der drei Mietverträge wird Deutschland voraussichtlich weitere 1,3 GW Offshore-Windkapazität hinzufügen.

RWE ist bereits heute eines der führenden Unternehmen für erneuerbare Energien und der zweitgrößte Offshore-Windpark weltweit. Bis 2030 will RWE seine weltweite Offshore-Windleistung von derzeit 2,4 GW auf 8 GW steigern. Vor der deutschen Küste betreibt RWE bereits fünf Offshore-Windparks, ein weiteres Projekt – der 342 MW Offshore-Windpark Kaskasi – befindet sich derzeit im Bau. Darüber hinaus entwickelt RWE derzeit einen weiteren Offshore-Windpark (N-3.7) mit einer Leistung von 225 MW in der deutschen Nordsee. Den Pachtvertrag erhielt RWE bei der deutschen Offshore-Wind-Auktion im vergangenen Jahr.

Northland Power betreibt derzeit drei Offshore-Windparks in der Nordsee mit einer Produktion von 3.800 GWh. Darüber hinaus verfügt Northland Power über bedeutende Entwicklungsmöglichkeiten in mehreren Märkten und Technologien, mit 4-5 GW identifizierten Entwicklungsprojekten, die sich hauptsächlich auf die Offshore-Windentwicklung in Europa und Asien konzentrieren.

Die Koalitionsregierung der neuen SPD will bis 2035 40 GW und bis 2045 70 GW aus Offshore-Quellen erreichen. Bis Ende 2021 hatten sie übernommen. Die ersten Schritte Um die angestrebten Wachstumsziele in diesem Sektor zu erreichen, um weitere Bereiche für die zukünftige Entwicklung erneuerbarer Energien zu erschließen. Derzeit liegt Deutschland mit einer Offshore-Windleistung von 7,8 GW weltweit an dritter Stelle.

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