Rügen: Greenpeace versenkt trotz des Verbots weiterhin Steine ​​ins Meer

Panorama Büro beschwert sich über “Verschmutzung”

Trotz des Verbots versenkt Greenpeace weiterhin Steine ​​vor Rügen

| Lesezeit: 2 Minuten

Greenpeace-Aktivisten im Einsatz gegen Rügen

Greenpeace-Aktivisten im Einsatz gegen Rügen

Quelle: dpa / Stefan Sauer

Greenpeace-Aktivisten werfen seit dem Wochenende Granitsteine ​​in die Ostsee. Das Bundesamt für Seefahrt und Hydrographie hat die Aktion verboten. Bisher wurde die Umweltorganisation jedoch nicht davon abgehalten.

GTrotz des Verbots und der bevorstehenden Geldstrafe versenkte der Reenpeace am Dienstag mehr Granitsteine ​​vor Rügen in der Ostsee. Nach Angaben der Umweltorganisation soll die von der Bundesregierung ausgewiesene Schutzzone Adlergrund vor der Zerstörung durch Schleppnetze geschützt werden. Behörden und Fischer wurden über die Koordinaten der vergrabenen Steine ​​informiert.

Die Aktion begann am Wochenende. Greenpeace-Aktivisten an Bord der Beluga II haben seit Sonntag etwa 60 Steine ​​versenkt, von denen einige mehrere Tonnen wiegen.

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Das Bundesamt für Seefahrt und Hydrographie hat Greenpeace verboten, zusätzliche Granitsteine ​​zu versenken. Dies ist “Verschmutzung”, sagte ein Sprecher des Bundesdienstes am Dienstag. Auf diese Weise verstößt die Umweltorganisation gegen das “Gesetz über den Beitrag des Meeres”. Dies ähnelt einem Fall, in dem Greenpeace zuvor Steine ​​in der Nähe von Sylt ins Wasser geworfen hatte, was ebenfalls verboten war.

Greenpeace beschuldigt die Regierung

Der Meeresbiologe Thilo Maak von Greenpeace sagte: “Was uns motiviert, ist unser Verständnis, dass wir der Natur das Recht geben, intakt zu sein.”

Die Bundesministerien für Umwelt und Landwirtschaft haben bereits im Frühjahr 2019 angekündigt, unter anderem das Grundschleppnetzfischen in Adlergrund zu verbieten. Bisher ist nichts passiert.

Ein Tropfenstein wird vorbereitet

Ein Tropfenstein wird vorbereitet

Quelle: dpa / Stefan Sauer

Deutschland hat seit 2007 fast 50 Prozent seiner Seegebiete geschützt, aber Schutz ist nur auf dem Papier verfügbar. Niedrigere Schleppnetze und Kiemennetze sind in den Schutzzonen der Nord- und Ostsee sowie der Gewinnung von Öl, Sand und Kies weiterhin zulässig.

Laut Maak wurde bei den Tauchgängen in Adlergrund festgestellt, dass die Vegetation mit Muscheln und Algen durch Steine ​​”rasiert” wurde. Daten des Ostsee-Fischereiinstituts Thünen zeigten, dass deutsche, polnische und dänische Fischer zwischen 2013 und 2017 im Schutzgebiet fischten.

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