Juli 19, 2024

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RKI warnt: Hepatitis-Gefahr durch tiefgefrorene Beeren | Buzznice.com

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RKI warnt: Hepatitis-Gefahr durch tiefgefrorene Beeren | Buzznice.com

Tiefgefrorene Früchte können gefährliche Krankheitserreger enthalten, warnt das Robert-Koch-Institut (RKI). Insbesondere tiefgefrorene Erdbeeren stehen im Fokus, da sie in der Vergangenheit bereits zu Hepatitis-A-Erkrankungen geführt haben sollen. Bei einer Hepatitis-A-Erkrankung wird die Leber infiziert und es kann zu Gelbsucht kommen. Besonders gefährdet sind Kleinkinder, Schwangere, ältere Menschen sowie Personen mit Lebererkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem.

Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, empfehlen Verbraucherschützer, tiefgefrorene Früchte vor dem Verzehr gründlich abzuwaschen und auf mindestens 90 Grad zu erhitzen. Dieses Vorgehen soll sowohl Pestizidrückstände als auch Krankheitserreger abtöten. Allerdings werden durch das Erhitzen auch die enthaltenen Vitamine zerstört. Es handelt sich daher um eine Abwägung zwischen dem Erhalt der Vitamine und dem Schutz vor Krankheitserregern.

Wie genau die Viren auf die tiefgefrorenen Früchte gelangen, ist bisher unklar. Es wird vermutet, dass hygienebedingte Probleme beim Anbau, beim Transport oder bei der Verarbeitung der Früchte eine Rolle spielen könnten. Ein besonderes Problem stellen die meisten tiefgefrorenen Früchte dar, die aus dem Ausland stammen. Dadurch sind die Kontrollmöglichkeiten eingeschränkt und es gestaltet sich schwierig, die Herkunft und die Hygienebedingungen zu überprüfen.

Verbraucher sollten daher beim Kauf von tiefgefrorenen Früchten besonders vorsichtig sein und auf mögliche Warnhinweise achten. Es empfiehlt sich, Produkte aus vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen und wenn möglich auf heimische Produkte zurückzugreifen. Zusätzlich sollte eine gründliche Reinigung der Früchte vor dem Verzehr erfolgen, um das Risiko einer Infektion zu minimieren.

Diese Warnungen des Robert-Koch-Instituts dienen der Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher und sollen dazu beitragen, die Verbreitung von Krankheitserregern einzudämmen. Es bleibt zu hoffen, dass durch verstärkte Kontrollen und verbesserte Hygienebedingungen das Risiko von Lebensmittelinfektionen in Zukunft reduziert werden kann.

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