August 18, 2022

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Rekordzahl deutscher Unternehmen mit Versorgungsproblemen: ifo – Expat Guide to Germany

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Eine Rekordzahl deutscher Unternehmen gab an, mit Lieferproblemen konfrontiert zu sein, da sich die Barrieren, die die Branche monatelang geplagt hatten, im Dezember wieder verschärften, wie am Donnerstag veröffentlichte Daten zeigen.

82 Prozent der vom IFO-Institut befragten Unternehmen berichten von Problemen bei der Suche nach Rohstoffen oder Bauteilen – die höchste jemals von einem Münchner Think Tank ermittelte Quote.

Im November gaben 74,4 Prozent an, dass ihnen eine Hungersnot droht, nachdem sich die Lage im Oktober etwas entspannt hatte.

„Der deutsche Bau steht vor einem Paradox. Die Auftragsbücher sind voll, aber Materialknappheit führt dazu, dass Unternehmen die Produktion nicht entsprechend steigern können“, sagt Clos Wolrabe, Leiter des ifo Survey.

In der jüngsten Umfrage waren die Hersteller von Elektrogeräten am stärksten betroffen: 93,8 Prozent gaben Schwierigkeiten mit dem akuten Fehlen von Halbleitern an.

Die Knappheit von Chips, einem wichtigen Bestandteil sowohl von konventionellen als auch von Elektrofahrzeugen, hat die Automobilbranche hart getroffen: 92,9 Prozent sind von der Krise betroffen.

Ferdinand Dudenhofer, Autoexperte des Center Automotive Research, sagte in einer Erklärung, die Branche habe ein „sehr dunkles Jahr“ erlebt.

In den ersten zehn Monaten des Jahres sei die Produktion „neun Prozent niedriger gewesen als im Vorjahr“, sagte Dudenhofer, die Produktion wurde im November und Dezember unterbrochen.

An anderer Stelle hat sich die Situation der Papierindustrie verschlechtert“, so Ipoh, wobei 89 Prozent der Unternehmen Probleme anführten, gegenüber 66 Prozent im Vormonat.

Die weit verbreitete Hungersnot hat in letzter Zeit zu einem Anstieg der Inflation geführt. Im November stiegen die Preise in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent, den höchsten Stand seit 29 Jahren.

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Das knapper werdende Angebot bedeute, dass „mindestens jeder Zweite plant, die Preise in den nächsten drei Monaten zu erhöhen“.

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