Oktober 19, 2021

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Japan wird die Grenzen für einige Visuminhaber inmitten von Änderungen der Quarantänerichtlinien wieder öffnen

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In einer wesentlichen Änderung der Grenzkontrollmaßnahmen erlaubt Japan ab Montag die Rückkehr aller Rückkehrer aus sechs Ländern, die wegen der Verbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus auf die schwarze Liste gesetzt wurden.

Für die sechs Länder – Afghanistan, Bangladesch, Indien, Malediven, Nepal und Sri Lanka – gilt ein nahezu vollständiges Einreiseverbot für Ausländer, einschließlich derjenigen, die geimpft wurden und einen gültigen Aufenthaltsstatus in Japan haben.

Das Einreiseverbot wurde Anfang dieses Jahres im Rahmen der japanischen Quarantänemaßnahmen gegen alle Ausländer verhängt, die sich in den 14 Tagen vor ihrer beabsichtigten Ankunft in den sechs Ländern aufgehalten haben.

Die Regierung kündigte am Freitagabend an, die im Juni eingeführte Maßnahme für die sechs Nationen aufzuheben.

Das Ende des Einreiseverbots für die sechs Länder ist Teil einer umfassenden Überarbeitung der japanischen Quarantänepolitik. Mit der Änderung führte die Regierung insbesondere aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und seiner Varianten einen obligatorischen dreitägigen Aufenthalt in von der Regierung bezeichneten Einrichtungen für Reisende aus mehr als 40 Ländern und Regionen ein.

Ankünfte, die der obligatorischen dreitägigen Maßnahme unterliegen, müssen sich am dritten Tag ihres Aufenthalts in Selbstisolation nach der Einreise nach Japan zusätzlich zu einem Test bei der Ankunft einem COVID-19-Test unterziehen.

Diejenigen, die negativ getestet wurden, dürfen für den Rest ihrer 14-tägigen Quarantäne nach Hause nach Japan oder in eine Einrichtung ihrer Wahl zurückkehren.

Die Maßnahme gilt für: Afghanistan, Argentinien, Bangladesch, Belgien, Bolivien, Brasilien, Großbritannien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Dänemark, Dominica, Ecuador, Georgien, Griechenland, Indien, Indonesien, Kasachstan, Kirgisistan, Libyen, Malaysia, Malediven, Mosambik, Myanmar, Nepal, Pakistan, Paraguay, Peru, Philippinen, Portugal, Russland (aber nur Ankünfte aus Chabarowsk und Moskau), Seychellen, Südafrika, Spanien, Sri Lanka, Surinam, Tansania, Trinidad und Tobago, Türkei , Vereinigte Arabische Emirate, Uruguay, Usbekistan, Venezuela und Sambia.

Siehe auch  Sorge um Flüchtlingskrise könnte Weg für gemeinsame Migrationspolitik ebnen: EU | Weltnachrichten

Reisende aus anderen Ländern und Regionen sollten sich nach der Einreise nach Japan immer selbst isolieren.

Im Rahmen der überarbeiteten Richtlinie hat die Regierung die Reiserisiken anhand von Faktoren wie der Anzahl der Infektionen in jedem der aufgeführten Länder oder Regionen, dem Risiko einer Verbreitung von Varianten und den jeweiligen COVID-19-Impfstoffeinsätzen neu bewertet.

Bei Bedarf hat die Regierung angekündigt, strengere Quarantänemaßnahmen wie einen längeren obligatorischen Aufenthalt in von der Regierung gewählten Einrichtungen für sechs oder zehn Tage sowie zusätzliche Tests auf das Coronavirus wieder einzuführen. Solche Regeln könnten wieder eingeführt werden, wenn sich die Coronavirus-Situation im Ausland verschärft. Diese Maßnahmen würden wahrscheinlich mit einem Einreiseverbot für bestimmte Ausländer, einschließlich Einwohner Japans, einhergehen.

Derzeit müssen sich alle einreisenden Personen 14 Tage lang zu Hause oder in anderen Einrichtungen selbst isolieren und dürfen in dieser Zeit keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

Trotz vorheriger Zusagen der Regierung, die Quarantänezeit für Personen, die gegen das Coronavirus geimpft sind, von 14 auf 10 Tage zu verkürzen, gehört dies nicht zu den neuesten Änderungen.

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