Oktober 21, 2021

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Internet aus dem All mit Starlink-Satelliten

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D.rei, fünf, nein, 60 Lichtpunkte erscheinen am Firmament. Sie sind wie eine Lichterkette. Es gibt keine Sternschnuppen, weder Flugzeuge noch Planeten. Die Objekte bewegen sich zu schnell in einer Linie. Sie sind die ersten Starlink-Satelliten, die Ende 2019 ins All gestartet wurden. Aufgrund des anfänglich geringen Abstandes zwischen dem Individuum Satelliten Man konnte sogenannte Züge beobachten, ein ungewöhnliches Schauspiel am Himmel.

Thiemo Heeg

Starlink, übersetzt “Star Link”, gehört dazu Elon Moschus SpaceX SpaceX. Während SpaceX mit seinen wiederverwendbaren Falcon 9-Raketen zu einem der schillerndsten und erfolgreichsten Startups der Welt wurde, blieb Starlink lange unter dem Radar. Das Ziel des Projekts ist es, schnelles Internet zu einem erschwinglichen Preis an die entlegensten Orte der Welt zu bringen. Die Bundesnetzagentur hat nun die Starlink-Zulassung in Deutschland erteilt. Damit ist die Bundesrepublik Deutschland nach Amerika und Kanada das Drittland, das das Internet aus dem Weltraum holt.

Günstige geografische Lage

Deutschland kam ins Spiel, weil es eine günstige geografische Lage hat, sagt Hans Königsmann in einem Interview mit der FAZ. Der Raumfahrtingenieur ist einer der ersten Mitarbeiter in SpaceXund er ist Vizepräsident der amerikanischen Firma. Obwohl es in Deutschland einige Gebiete ohne gutes Internet gibt, ist Starlink laut Königsmann besser für ländliche und andere Kontinente geeignet. “Unser Ziel ist es, die ganze Welt abzudecken, vor allem aber in Gebieten, die zuvor noch keinen guten Service hatten”, sagt Königsmann. Nach Angaben der Internationalen Telekommunikationsagentur ITU hatte 2019 fast die Hälfte aller Menschen keinen Zugang zum Breitband-Internet.

Zuschauer am Raumhafen von Cape Canaveral: Eine Falcon 9-Rakete startet 60 Starlink-Satelliten ins All.


Zuschauer am Raumhafen von Cape Canaveral: Eine Falcon 9-Rakete startet 60 Starlink-Satelliten ins All.
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Bild: Imago


Das könnte sich mit Starlink bald ändern. Starlink möchte 3 bis 4 Prozent der am schwersten erreichbaren Kunden mit schlechtem oder gar keinem Internet verbinden. Elon Musk, CEO von SpaceX, gab dies auf einer diesjährigen Konferenz bekannt. Sein Raumfahrtunternehmen erhielt kürzlich 886 Millionen US-Dollar für den Ausbau des Starlink-Netzwerks. Das Geld stammt aus dem Rural Digital Opportunity Fund, einem 20-Milliarden-Dollar-Fonds, der das Hochgeschwindigkeitsinternet im ländlichen Amerika fördert. Die Satelliten von Musk machen bereits Eindruck: Im Oktober dankte ein Indianerstamm, Hoh, Ihnen auf Twitter für das schnellere Internet über SpaceX. Dadurch können die Kinder am Fernunterricht teilnehmen.

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Hohe Datenrate

SpaceX verspricht eine relativ hohe Datenrate. Die Download-Geschwindigkeiten liegen derzeit im Bereich von 50 bis 150 Megabit pro Sekunde. Zweitens erreichen Uploads 20 Megabit, wie Manager Königsmann erklärt. Im Moment sind sie etwas schneller, da Starlink nur von wenigen verwendet wird. Das Sky-Projekt soll nicht mit herkömmlichen ISPs konkurrieren, wie Musk selbst betonte: “Ich möchte ganz klar sagen: Starlink ist keine Bedrohung für Telekommunikationsunternehmen.”

Besonders in Bezug auf den Preis ist es im Moment sowieso nicht. Eine Beta-Phase von Starlink begann im November in den USA. Es heißt: “Besser als nichts” – besser als nichts. Dies gibt den ersten Starlink-Kunden Internet aus dem All. Sie zahlen rund 500 US-Dollar für das Starterpaket plus 99 US-Dollar pro Monat für die Nutzung. Es wird wahrscheinlich die Brieftasche vieler Interessenten in die Luft jagen. Aber auf lange Sicht werden die Kosten sinken, verspricht Königsmann.

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