Oktober 25, 2021

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Hirte: Die Geschichte eines jüdischen Hundes Rezension: Der beste Freund des Menschen ist ein Held im Holocaust-Film “Familie”, erzählt durch die Augen eines Hundes

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Plakat “Shepard: Die Geschichte eines jüdischen Hundes”.

Obwohl der Film als Familienspielfilm in Rechnung gestellt wird, ist er weit davon entfernt.

Bauf dem preisgekrönten und meistverkauften israelischen Roman Der jüdische Hund von Asher Kravitz, Hirte: Die Geschichte eines jüdischen Hundes erzählt die Geschichte der allmählichen Ausrottung jüdischen Lebens im Nazi-Deutschland in den 1930er Jahren, erzählt durch die Verbindung zwischen einem Jungen und seinem Deutschen Schäferhund.

Der 94-minütige Film, der am 28. Mai im Maple Theatre in Bloomfield Township debütierte, hat einen langsamen Aufbau und führt die Zuschauer in die Veränderungen in Deutschland ein, die die Rechte der Juden allmählich einschränken. Es beginnt mit einer Szene, in der ein Deutscher Schäferhund (das Haustier einer wohlhabenden jüdischen Familie in Berlin) einen Wurf Welpen zur Welt bringt.

Auf der Suche nach einem Zuhause für die Welpen stößt die Familie auf Antisemitismus. Ein Mann kommt auf sie zu und fragt sie, ob sie irgendwelche Papiere haben, die beweisen, dass die Deutschen Schäferhunde reinrassig sind. Er spricht mit der Familie über die Überlegenheit der reinen Rassen, eine Metapher für die nationalsozialistische Auffassung von Juden als untermenschlich, oder Menschen, die als rassisch oder sozial minderwertig gelten.

Der Film geht weiter mit der Verabschiedung der Nürnberger Gesetze, einer Reihe von Gesetzen, die in Nazi-Deutschland erlassen wurden und Juden ihrer Rechte beraubten. Wir sehen, wie der Haushälterin der Familie gesagt wird, dass sie nicht mehr für die Juden arbeiten kann, gefolgt von einem Gesetz, das Juden den Besitz von Haustieren verbietet. Dies führt dazu, dass die Hauptfigur des Films, Joshua (August Maturo), 10, gezwungen ist, sich von seinem geliebten Deutschen Schäferhund Kaleb zu trennen.

Als Kaleb ein Straßenhund wird, wird er schließlich gefangen genommen und dann von einem SS-Hundetrainer (Ken Duken) adoptiert, der den Hund trainiert, jüdische Gefangene in einem Nazi-Arbeitslager zusammenzutreiben und zu terrorisieren. Im Lager trifft Kaleb endlich wieder auf Joshua, obwohl der Junge jetzt ein Gefangener ist.

Obwohl der Film als Familienspielfilm in Rechnung gestellt wird, ist er weit davon entfernt. Er befasst sich mit ergreifenden Szenen aus Konzentrationslagern, die realistischerweise nicht zu einem Familienpublikum passen. Es befasst sich auch mit komplexen und herausfordernden Szenarien, die nur für Menschenmassen geeignet sind. Die erste Hälfte des Films scheint sich in die Länge zu ziehen, während die zweite Hälfte endlich die Geschwindigkeit aufnimmt, die von Anfang an hätte vorhanden sein sollen.

Auch die schauspielerische Leistung lässt zu wünschen übrig. Hirte: Die Geschichte eines jüdischen Hundes hatte viel Potenzial, die Geschichte des Holocaust durch die Linse der unerschütterlichen Kameradschaft zwischen Mensch und Hund zu erzählen. Es ist ein Winkel, den man, wenn überhaupt, selten sieht. Doch das Drehbuch und die Besetzung konnten die intensiven Emotionen dieser verheerenden Zeit in der Geschichte nicht richtig einfangen.

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