November 27, 2021

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Google verpflichtet sich, deutsche Medien für Online-Inhalte zu bezahlen – Expat Guide to Germany

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Google hat angekündigt, mit mehreren deutschen Medienunternehmen eine “Meilenstein”-Vereinbarung getroffen zu haben, um für die Online-Nutzung ihrer Inhalte zu zahlen.

Dies ist die erste Vereinbarung mit Verlagen in Deutschland, seit das aus dem Urheberrechtsvorschlag der Europäischen Union entwickelte sogenannte Nachbarschaftsgesetz zum Brennpunkt zahlreicher Streitigkeiten zwischen Internetgiganten und Medien um die Nutzung von Online-Nachrichten geworden ist. Und andere Inhalte.

Die deutschen Zeitungen Zeit, Handelsblatt und Tagesspiegel sowie Wochenmagazine wie Spiegel, WirtschaftsWoche und Manager Magazine sind Partner des US-amerikanischen Tech-Unternehmens.

„Für uns und unsere Partner sind diese Urheberrechtsvereinbarungen ein Meilenstein zur Stärkung einer erfolgreichen Partnerschaft“, sagte Google in einem Blogbeitrag, während die Diskussionen mit anderen Verlagen fortgesetzt werden.

„Plattformen wie Google sind für uns wichtige Partner, weil sie viel Traffic auf unsere Websites bringen und wir diese Reichweite kommerziell nutzen können“, sagt Reiner Esser, Geschäftsführer der Verlagsgruppe der deutschen Wochenzeitung Site.

Spiegel-Geschäftsführer Stefan Otlitz sagte in einer Erklärung, beide Seiten hätten eine “für beide Seiten vorteilhafte Lösung” gefunden.

Zum Umfang der Transaktion wurden keine Angaben gemacht.

Globale Technologiegiganten – meist Amerikaner – sind in umfangreiche Streitigkeiten mit Brüssel und EU-Mitgliedstaaten über Steuern, den Missbrauch ihrer dominanten Marktmacht, Datenschutzfragen und die Monetarisierung journalistischer Inhalte ohne Aufteilung der Einnahmen verwickelt.

Um dies zu beheben, hat der EU-Vorschlag die Form sogenannter Nachbarschaftsrechte geschaffen, die es Medien ermöglichen, eine Entschädigung für die Nutzung ihrer Inhalte zu verlangen.

Der deutsche Gesetzgeber hat die Richtlinie im Juni umgesetzt, und der Deal folgt ähnlichen Deals mit anderen EU-Ländern und anderen Technologieunternehmen.

Der Internetriese AFP und Google haben am Mittwoch einen Fünfjahresvertrag zur Bezahlung von Inhalten der Nachrichtenagentur angekündigt.

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Meer / mfp / dl

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