September 20, 2021

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Ford rüstet deutsches Werk auf, um sich auf die Elektrifizierung vorzubereiten

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Ford begann mit der Neugestaltung seines Werksgeländes in Köln-Nih. An dem Standort entsteht ein neues Elektrifizierungszentrum, an dem der US-Autobauer ab 2023 die Produktion des ersten Elektromodells in Europa einstellen wird.

Zunächst sei eine ehemalige Lagerhalle abgerissen worden, teilte das Unternehmen mit. Fords neue Technologien erfordern nach Angaben des US-amerikanischen Unternehmens künftig ein neues Werk, da ein Abriss erforderlich ist.

Während der Werksferien nahm sich das Unternehmen Zeit für den Abriss des alten Gebäudes. Damit wollte der US-Autobauer vermeiden, die Logistik während der laufenden Produktion zu unterbrechen. Den Angaben zufolge müssen während der Arbeiten mehr als 5.000 Kubikmeter Schutt entfernt werden.

Auf dem Gelände der alten Lagerhalle wird ein neues „Hightech-Gebäude“ für die Vorbehandlung von Rohkarossen errichtet. Laut Ford ist das Gebäude 26 Meter hoch, 25 Meter breit und 100 Meter lang. Der Autobauer will die Anlage innerhalb des nächsten Jahres installieren. Das erste in Europa gebaute Ford Electric-Modell soll ab 2023 vom Band laufen.

Angekündigt um Februar Das in Köln hergestellte Elektroauto basiert auf dem Modularen Elektroantriebssystem (MEB) von Volkswagen. Im Juni 2020 haben Ford und deutsche Autohersteller Vereinbarungen für eine globale Allianz in den Bereichen Elektrifizierung, leichte Nutzfahrzeuge und autonomes Fahren unterzeichnet und damit den Weg für ein MEB-basiertes batterieelektrisches Auto von Ford geebnet.

Ford investierte damals rund 1 Milliarde US-Dollar in den Bau eines Werks zum Bau von Elektrofahrzeugen. Auch die Produktion des zweiten Elektromodells wurde erwogen. Bisher baut Ford den Fiesta in Köln.

media.ford.com (Auf Deutsch)

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