August 10, 2022

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Faeser kündigt einen leichteren Zuzug von Arbeitskräften in das Gastgewerbe an

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Nach den Sonderregelungen für Flughafenpersonal sieht die Bundesregierung auch eine vereinfachte Zuwanderung ausländischer Arbeitnehmer für die Hotellerie vor. Ein Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

In der Luftfahrt gebe es einen massiven Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel, ebenso in der Gastronomie und im Gastgewerbe. „Dass wir dort Einrichtungen für ausländische Streitkräfte schaffen müssen, wissen Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und ich.“ Gemeinsam mit Heil (SPD) werde sie deshalb noch in diesem Jahr Änderungen vorschlagen, „um gute Arbeitskräfte nach Deutschland zu holen“.

Kritik an den Plänen kam von der CDU/CSU. „Die Bundesregierung macht es sich zu einfach, wenn sie zur Lösung des Arbeitskräfte- und Fachkräftemangels einseitig auf Zuwanderung aus Drittstaaten setzt“, sagte die Vizevorsitzende der Bundestagsfraktion Andrea Lindholz (CSU). Stattdessen brauche es ein umfassendes Konzept, „das auch eine bessere Nutzung der Potenziale im Inland und im EU-Ausland beinhaltet.

Die Regelungen zur Fachkräfteeinwanderung sind bereits liberal. Die Einwanderung ungelernter Arbeitskräfte aus den Westbalkanstaaten ist möglich. Deutschland muss die Nutzung dieser bestehenden Möglichkeiten im Ausland stärker fördern.

Wegen großer Engpässe an deutschen Flughäfen hat die Bundesregierung am Mittwoch eine schnelle Regulierung in Aussicht gestellt, damit Betreiber vorübergehend leichter Personal einstellen können. Die Arbeitskräfte, die unter anderem in der Gepäckabfertigung fehlen, müssen vor allem in der Türkei rekrutiert werden.

Um Deutschland für Fachkräfte attraktiver zu machen, müssten „einige Hausaufgaben gemacht werden“, fügte Faeser hinzu. „Wir brauchen eine schnellere Anerkennung von Berufsqualifikationen und weniger Bürokratie“, sagte der SPD-Politiker. Gemeinsam mit Heil und Kultusministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) arbeitet sie intensiv daran.

Außerdem müsse klar sein, dass es nicht um Lohndumping gehe, sondern um „gute Jobs, die tariflich abgedeckt sind und von denen man leben kann“. Hier steht die Regierung auf der Seite der Gewerkschaften. Faeser betonte, dass sie auf dem Weg zum modernen Ausländerrecht „besonders auf ausgewogene Lösungen und Akzeptanz in der Öffentlichkeit achtet.

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Foto von Kate Townsend

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