September 22, 2021

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Einzahlungsscheck zum Jahresende: Steuern, Gebühren und Co. Warum Anleger ihren Wertpapierkonten jetzt eine gründliche Kontrolle geben sollten | Botschaft

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?? Jedes Portfolio muss mindestens einmal im Jahr überprüft werden

?? Steuern können mit Schadensersatz eingespart werden

?? Gebühren für Transaktionen und ETFs sollten nicht ignoriert werden

Anleger, die ihr Portfolio kurz vor Jahresende kritisch prüfen, sollten in diesem Zusammenhang alle verfügbaren Optimierungsmöglichkeiten ermitteln und nach Möglichkeit umgehend umsetzen. Denn die Performance des persönlichen Portfolios wird nicht nur von der Rendite Ihrer eigenen Aktien, Anleihen, Investmentfonds usw. beeinflusst, sondern auch von Gebühren, Steuern und dem individuellen Risiko-Ertrags-Verhältnis.

Ein Zahlungsscheck muss spätestens zum Jahresende bezahlt werden

“Natürlich sollte es nicht so sein, dass Sie Ihre Investitionen zwölf Monate lang in Ruhe lassen und sie erst Ende des Jahres betrachten”, sagte Jürgen Kurz vom Deutschen Wertpapierschutzverband (DSW) in einem Bericht von Augsburger Allgemeines. Wie oft ein Anleger sein eigenes Portfolio überprüft, hängt natürlich immer von der individuellen Strategie ab.

Anleger, die sich ausschließlich auf breit diversifizierte ETFs oder Investmentfonds verlassen, müssen ihr Portfolio in der Regel genauer im Auge behalten als Anleger, die ihr Geld in einzelne Aktien und Zertifikate investieren. Dennoch ist eine gründliche Zahlungsprüfung insbesondere kurz vor Jahresende sinnvoll, da hierdurch vor allem die persönliche Steuerbelastung optimiert oder reduziert werden kann.

Steueroptimierung spart echtes Geld

“Vor allem zum Jahresende hat die TÜV-Verwahrstelle den Vorteil, dass der Anleger auch steuerliche Erwägungen berücksichtigen kann. […] Dies ist besonders interessant, wenn Sie im laufenden Jahr einen steuerpflichtigen Gewinn erzielt haben. Dann wird der Verlust verrechnet und der steuerpflichtige Gewinn gemindert “, sagt Franz-Josef Leven vom Deutschen Aktieninstitut in Bezug auf eine steuerliche Optimierung der privaten Einlage.

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Mit einer persönlichen Verlustentschädigung können Sie in der Regel viel Geld sparen, da verschiedene spekulative Verluste in spekulativen Gewinnen ausgeglichen werden können, die der Quellensteuer unterliegen. Realisierte Verluste können insbesondere bei Beteiligungen mit realisierten Kapitalgewinnen und Dividenden verrechnet werden.

Die realisierten Verluste sollten jedoch den erzielten Gewinn nicht übersteigen, da überschüssige Verluste nicht auf das folgende Jahr vorgetragen werden können. Daher sollten größere Verlustpositionen idealerweise nur nach und nach reduziert werden. Denn wenn das jeweilige Defizit nicht sofort im selben Jahr ausgeglichen werden kann, ist der Steuervorteil nicht mehr gültig. Um dieses Problem zu vermeiden, können Privatanleger ihre erwarteten Verluste jedoch auch mit einer realisierten Rendite ausgleichen, sofern durch eine Position im Portfolio erhebliche Kapitalgewinne erzielt wurden.

Eine umfassende Strategiekontrolle ist wichtig

“Eine solche Optimierung ist sicherlich schön. […] Grundsätzlich sollten Sie Ihre Anlageentscheidungen jedoch niemals oberflächlich auf der Grundlage steuerlicher Aspekte treffen “, so die Einschätzung von Kurz”. Wenn Sie Ihr Portfolio überprüfen und über seine Zusammensetzung nachdenken, sollte es in erster Linie darum gehen, ob die einzelnen Produkte noch in die persönliche Strategie passen und langfristig als vielversprechend gelten “, heißt es in der Stellungnahme des Finanztestredakteurs Bernd Brückmann Augsburger Allgemeine.

Damit sich ihr eigenes Portfolio langfristig erfolgreich entwickeln kann, sollten Anleger auf jeden Fall nur rationale wirtschaftliche Faktoren und keine emotionalen Kriterien berücksichtigen. Denn nur ein ausgewogenes Risiko-Ertrags-Verhältnis, das mit der individuellen Risikotoleranz des Anlegers im Einklang steht, kann langfristig zum Erfolg führen. Für einen Anleger, der trotz geringer Volatilität schlaflose Nächte hat, ist es beispielsweise nicht sinnvoll, sein Geld in einige einzelne Aktien zu investieren.

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Eine Umverteilung kann die optimale Zuordnung wiederherstellen

Unabhängig davon sollten Anleger – spätestens bis Ende des Jahres – ihre Positionen überprüfen und gegebenenfalls anpassen oder an ihre persönliche Strategie umverteilen. Da sich die einzelnen Portfoliopositionen in der Regel unterschiedlich entwickeln, kann die anfängliche Asset Allocation nach einer bestimmten Zeit oft nicht mehr garantiert werden. In einem solchen Fall kann es sinnvoll sein, einzelne Positionen zu reduzieren, um gegebenenfalls andere Aktien zu kaufen.

Eine solche Neuausrichtung ist jedoch immer mit Transaktionskosten verbunden und wird daher für keine Anlagestrategie unbedingt empfohlen. Klassische Buy-and-Hold-Anleger verzichten daher generell auf eine solche Anpassung ihres Portfolios.

Individuelle Anpassungen können sich jedoch nicht nur zum Zweck der Asset Allocation lohnen, sondern auch auf der Grundlage Ihrer eigenen finanziellen Bedürfnisse. Beispielsweise kann es sich für einen potenziellen Rentner auszahlen, wenn er seine angesammelten Mittel oder ETFs austauscht, um Produkte zu vertreiben, die ihm Monat für Monat oder Quartal für Quartal eine zusätzliche Dividendenleistung zahlen. Gleichzeitig kann es beispielsweise für einen jungen Fachmann rentabel sein, Vertriebsfonds und ETFs in akkumulierende Investmentfonds umzuwandeln.

Anleger sollten immer die Gebühren und Kosten ihrer Einleger behalten?

Wie im Supermarkt oder beim Autohändler sollten Anleger auch die Preise, Kosten und Gebühren ihres Depots kennen. Denn hohe Transaktionskosten, Verwahrungsgebühren oder Gebühren für andere Dienstleistungen wie Dividendenausschüttung, Eintragungen in das jeweilige Aktionärsregister oder Kosten für den ETFSparpläne kann auf lange Sicht Rückkehr deutlich reduzieren.

Insbesondere für Anleger, die viel handeln, spielt es eine wichtige Rolle, ob die Transaktionskosten für Ihren eigenen Broker nur fünf oder 25 Euro betragen. Denn allein bei 10 Trades pro Monat ergibt sich ein Kostenunterschied von 2.400 Euro pro Jahr.

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?? und behalten Sie Ihre Fonds und ETF-Anbieter im Auge

Privatanleger sollten jedoch nicht nur ihre Transaktionskosten berücksichtigen und Sorgerechtsgebühren aber auch die Kosten und Gebühren Ihrer Anlageprodukte. Wie hoch die Kosten eines Fonds oder ETF ohne Front-End-Gebühren oder Performance-Gebühren sind, kann der Total Expense Ratio (TER) entnommen werden. Diese sogenannte Gesamtkostenquote muss seit 2004 für jeden Fonds oder ETF veröffentlicht werden, was Privatanlegern den Kostenvergleich erheblich erleichtert. ETFs, die sich auf denselben physischen Basiswert beziehen, können schnell und einfach verglichen werden.

Für einen Anleger, der beispielsweise 100.000 Euro in einen MSCI-All County World ETF investiert, macht es einen signifikanten Unterschied, ob die TER des Produkts 0,25 Prozent oder 0,75 Prozent pro Jahr beträgt, da diese Mindestdifferenz von 50 Basispunkten a bedeutet Differenz von 500 Euro pro Jahr.

Pierre Bonnet / Redaktion finanzen.net

Bildquellen: PopTika / Shutterstock.com, SFIO CRACHO / Shutterstock.com

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