Juli 1, 2022

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Eine Weltneuheit für Airbus, denn das Unternehmen liefert das dritte Radar für den Copernicus-Satelliten – SatNews

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Airbus vollendete das dritte Instrument für die Sentinel-1 Serie von Satelliten, die einen neuen Trennmechanismus enthält, der dem Raumschiff hilft, Weltraumschrott zu vermeiden.

Künstlerische Darstellung des Satelliten Sentinel-1C im Orbit, mit freundlicher Genehmigung von ESA + TAS-1.

Das C-Band-Radar für die Satellit Copernicus Sentinel-1C ist jetzt auf dem Weg zu Thales Alenia-Raum Einrichtungen in Rom, Italien, wo Integration und Tests stattfinden werden. Der Start des Satelliten ist für das erste Halbjahr 2023 geplant.

Der vom Instrument erzeugte C-Band-Radarstrahl kann Veränderungen der Erdoberfläche mit einer Genauigkeit von Millimetern bestimmen und Bilder für die See- und Landüberwachung, Notfallmaßnahmen, Klimawandel und Sicherheit liefern. Radar mit synthetischer Apertur (SAR) hat den Vorteil, bei Wellenlängen zu arbeiten, die nicht durch Wolkenbedeckung oder fehlende Beleuchtung beeinträchtigt werden, und kann Tag und Nacht bei allen Wetterbedingungen Daten an einem Standort erfassen.

Ein primärer Betriebsmodus über Land und ein anderer über offenem Meer ermöglicht einen vorprogrammierten Betrieb. Typischerweise wird ein Radarbild über einen breiten Streifen (250 km) mit (typischerweise 5×20 Meter) Auflösung.

Foto von Sentinel-1C-Antennensegmenten, mit freundlicher Genehmigung von Airbus/Mathias Pikelj

Weitgehend identisch mit den beiden Vorgängern, weist das neue Radarinstrument für Sentinel-1C eine Besonderheit auf: eine von Airbus patentierte Erfindung, die erstmals zum Einsatz kommt und bei der an den Hauptverbindungsstellen zum Satelliten Schweißnähte angebracht sind, die schmelzen sie sind starker Erwärmung ausgesetzt und trennen die Radarantenne von der Satellitenplattform. Die beiden Teile werden dann separat der vollen Reibungswärme ausgesetzt und brennen beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre am Ende der erwarteten Lebensdauer des Satelliten von 7,25 Jahren früher und schneller ab. Damit trägt die Airbus-Erfindung dazu bei, Weltraumschrott zu vermeiden und die Umwelt im Orbit zu schonen.

Foto des Sentinel-1C-Trennmechanismus, mit freundlicher Genehmigung von Airbus / Mathias Pikelj

Das T/R-Module (senden und empfangen) und Front-End-Elektronik wurden von Thales Alenia Space nach Airbus-Spezifikationen entwickelt und produziert.

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Seit April 2014 liefert die Sentinel-1-Mission wetterunabhängige 24-Stunden-Bilder für Copernicus, das weltweit größte von Europa geführte Umweltprogramm. Copernicus ist ein gemeinsames Programm der Europäische Kommission (EG) und die Europäische Weltraumorganisation (ESA).

Bis Ende Mai 2022 verfügten mehr als 620.000 Benutzer über mehr als 39 Millionen Sentinel-1-Produkte, was 48 Millionen Gigabyte an Daten entspricht.

Das 12,3 m x 0,9 m große Radar wurde gebaut und getestet Friedrichshafen (Deutschland), mit dem elektronischen Subsystem hergestellt in Portsmouth (VEREINIGTES KÖNIGREICH).

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