Oktober 16, 2021

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Durchbruch des Jahres: Gezielter Krebs und Viren – Wissen

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Als Kind wurde Christian Hackenberger tatsächlich Tennisprofi oder Pianist. Seine damaligen Lehrer unterstützten seine Ziele jedoch nicht wirklich. So kam es, dass er Chemiker wurde – auch nach dem Vorbild seiner Eltern.

Heute arbeitet er weiter Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin und ist Professor für Chemische Biologie an der Humboldt-Universität. Für ihn, wie er sagt, eine Entwicklung, mit der er “äußerst zufrieden” ist. Oder vielleicht eine glückliche Reise für die Gesellschaft als Ganzes.

Denn Hackenberger arbeitet an proteinbasierten Medikamenten, die auf der chemischen Modifikation und zellulären Freisetzung von Antikörpern gegen Krebs und Virusinfektionen beruhen. Zu den Höhepunkten seiner Arbeit gehört die Entwicklung eines Muthemmers menschliche Grippe und Vogelgrippe sowie sicherere Antikörper-Wirkstoff-Kombinationen der nächsten Generation.

Kombinieren Sie das Beste aus Chemie und Biologie

Die Koronarpandemie hat gezeigt, dass dringend eine neue Therapie erforderlich ist. Hackenbergers Ansatz: “Kombinieren Sie das Beste aus Chemie und Biologie, um darauf basierende neue Prozesse zu entwickeln”. Der Biochemiker wird z.B. Verwenden Sie Chemie, um die Chemotherapie von Krebs akzeptabler zu machen.

Christian Hackenberger.Foto: Silke Osswald

Zu diesem Zweck werden Chemotherapeutika-Moleküle sozusagen an einen Antikörper gebunden, huckepack, der das gegen den Krebs gerichtete Medikament direkt an den Punkt in der Zelle bringt, an dem es benötigt wird. “Wie ein Spürhund, der sein Ziel findet”, erklärt der Wissenschaftler. Mit einem solchen gezielten Ansatz schädigt eine Chemotherapie-Vergiftung normalerweise das Gewebe nicht mehr. “Gute Nachrichten für Krebspatienten”, so Hackenbergers eigene Einschätzung.

Verwenden Sie auch Coronavirus-Verfahren

Er entwickelt auch einen ähnlichen Ansatz zur Bekämpfung von Viruserkrankungen. Hier werden Antikörper unter Verwendung einer Art molekularem Sekundenkleber an Virushüllen gebunden, um das Influenzavirus zu blockieren.

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“Es funktioniert bereits sehr gut bei Influenza, jetzt arbeiten wir hart daran, eine solche Methode gegen Coronavirus anwenden zu können”, berichtet der Biochemiker.

Jury: Faszinierende Idee, enormes Potenzial

Christian Hackenbergers wissenschaftliche Arbeit ist eine von zehn von insgesamt 900 Einreichungen, die am Montag in eingegangen sindAuszeichnung als Durchbruch des Jahres auf der Falling Walls-Konferenz.

Die Jury kam zu dem Schluss, dass die Kernidee von Hackenberger, die in der Kategorie “Life Science” für seine Arbeit “Next Generation Biopharmaceuticals” ausgezeichnet wurde, “faszinierend” ist: Der theoretische Ansatz ist groß und das Potenzial für die Krebsbehandlung und Prävention von Virusinfektionen ist enorm.

Die wissenschaftlichen “Durchbrüche” werden am 9. November, dem Jahrestag des Durchbruchs der Berliner Mauer, bekannt gegeben. Ziel ist es, deutlich zu machen, dass die Wissenschaft für den Abbau von Mauern verantwortlich ist, wie der Vorstandsvorsitzende der Falling Walls Foundation, Jürgen Mlynek, erklärt. Die Konferenz fand im Rahmen der Berliner Wissenschaftswoche statt.

Folgende sechs weitere Durchbrüche Die Organisatoren gaben am Sonntag bekannt:

Margaret Levi vom Center for Advanced Study in Behavioral Science an der Stanford University in der Kategorie “Social Sciences and Humanities” für ihre Arbeit an der “Fate Community”.

Mikhail Eremets vom Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz, in der Kategorie “Physikalische Wissenschaft” für seine Arbeit “Raumtemperatur-Supraleitung”.

Alexandra Daisy Ginsberg vom Studio Alexandra Daisy Ginsberg, London, in der Kategorie “Wissenschaft in den Künsten” für ihre Arbeit “Machine Auguries”.

Chrystina Russell von der Southern New Hampshire University in der Kategorie “Digital Education” für seine Arbeit “Refugee Education”.

Jacob Friis Sherson von der Universität Aarhus in der Kategorie “Wissenschafts- und Innovationsmanagement” für seine Arbeit “Hybrid Intelligence”.

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Text Sitti vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, Stuttgart, in der Kategorie “Engineering and Technology” für seine Arbeit “Wireless Medical Robots Inside Our Body”.

Die Durchbrüche in den Kategorien Talente, neue wissenschaftliche Start-ups und Initiativen für wissenschaftliches Engagement werden heute beim großen Finale bekannt gegeben. Alle 600 Kurzpräsentationen der Finalisten des Wettbewerbs, der dieses Jahr ausschließlich online stattfand, sind auf der Internetseite kann auch gesehen werden, wenn die Konferenz vorbei ist.

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