Oktober 20, 2021

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Digital Quality of Life Index 2021: Ghana auf Platz 89 weltweit, 2. in ECOWAS

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Der dritte jährliche Digital Quality of Life Index (DQL) belegt Ghana auf Platz 89 von 110 Ländern.

Die DQL-Studie, die 90% der Weltbevölkerung abdeckt, wird vom Cybersicherheitsunternehmen Surfshark durchgeführt und bewertet Länder auf der Grundlage von fünf Grundpfeilern des digitalen Wohlbefindens.

Durch die erstmalige Teilnahme an der Studie erzielte Ghana relativ schlechte Ergebnisse in Bezug auf Internetzugänglichkeit (106.), Internetqualität (99.), elektronische Infrastruktur (99.), elektronische Sicherheit (78.) und elektronische Verwaltung (83.).

Auf regionaler Ebene belegte Ghana in Westafrika den 2. Platz und überholte Senegal, Mali und Côte d’Ivoire.

Nigeria belegte den ersten Platz in der Region, aber Ghana übertraf das Land in Bezug auf Internetzugang und eGovernment. Zudem ist Highspeed-Internet in Ghana viermal schneller und doppelt so günstig wie in Nigeria.

Dennoch rangiert Ghana immer noch am unteren Ende des Internet Accessibility Index. Der Bericht besagt, dass Ghanaer fast 21 Uhr arbeiten müssen, um sich den billigsten Breitband-Internetplan leisten zu können, 3,5 mehr als im weltweiten Durchschnitt.

Der Bericht fügt hinzu, dass sich das Land in allen Bereichen des digitalen Wohlbefindens verbessern kann, insbesondere in Bezug auf die elektronische Infrastruktur, die Internetqualität und die Erschwinglichkeit.

Ghana hat ein ähnliches BIP wie Nigeria, aber die Qualität des Internets in den beiden Ländern unterscheidet sich erheblich. Nigeria rangiert auf Platz 46 der Säule, während Ghana kaum unter den Top 100 rangiert. Das Land rangiert aufgrund instabiler mobiler Internetverbindungen und niedriger mobiler Internetgeschwindigkeiten (14, 33 Mbit/s, Platz 104 von 110 Ländern) niedriger.

„Digitale Möglichkeiten haben sich während der COVID-19-Krise als wichtiger denn je erwiesen, was die Bedeutung jedes Landes unterstreicht, für seine Volkswirtschaften vollständig abgelegene Betriebskapazitäten zu gewährleisten“, sagte Vytautas Kaziukonis, CEO von Surfshark.

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„Deshalb führen wir im dritten Jahr in Folge die Forschung zur digitalen Lebensqualität fort, die eine starke globale Perspektive auf die digitale Spitzenleistung von Ländern bietet. Der Index legt die Grundlage für sinnvolle Diskussionen über die Auswirkungen des digitalen Fortschritts auf den Wohlstand eines Landes und über Bereiche, in denen Verbesserungen vorgenommen werden können“, fügte er hinzu.

Im globalen Vergleich befinden sich sechs der zehn Länder mit den höchsten Werten in Europa, dem Trend des letzten Jahres folgend.

Dänemark belegt im DQL zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz und wird dicht gefolgt von Südkorea. Finnland belegte den dritten Platz, während Israel und die Vereinigten Staaten die ersten fünf der 110 bewerteten Nationen abrunden.

Die letzten fünf Länder sind Äthiopien, Kambodscha, Kamerun, Guatemala und Angola.

Regional ragen die USA als Land mit der höchsten digitalen Lebensqualität in Amerika heraus, während Südkorea in Asien an erster Stelle steht. Unter den afrikanischen Ländern genießen Südafrikaner die höchste digitale Lebensqualität, während Australien in Ozeanien führend ist und Neuseeland in verschiedenen digitalen Bereichen übertrifft.

Weitere wichtige Erkenntnisse aus dem Bericht sind:

Breitband ist dieses Jahr im Allgemeinen weniger erschwinglich. Vergleicht man die Länder, die sowohl in DQL20 als auch in DQL21 enthalten sind, müssen die Menschen im Jahr 2021 11 % mehr (25 Minuten mehr) arbeiten, um sich Highspeed-Internet leisten zu können. Die Menschen müssen jedoch 29 % weniger (28 Minuten weniger) arbeiten, um sich mobiles Internet leisten zu können Jahr.

Das schlechteste Internet der Welt ist das am wenigsten erschwingliche. In einigen Ländern wie Nigeria, Elfenbeinküste und Mali dauert es etwa eine Arbeitswoche, um sich das Internet leisten zu können.

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Investitionen in elektronische Infrastruktur und E-Government tragen am meisten zum digitalen Wohlbefinden der Menschen bei.

Die DQL 2021-Forschung untersuchte eine Gesamtbevölkerung von über 6,9 Milliarden Menschen in Bezug auf fünf Hauptsäulen und 14 zugrunde liegende Indikatoren, die ein umfassendes Maß bieten.

Die Studie basiert auf Open-Source-Informationen der Vereinten Nationen, der Weltbank, des Freedom House, der International Communications Union und anderer Quellen.

Den Abschlussbericht zur digitalen Lebensqualität 2021 und ein interaktives Ländervergleichstool finden Sie hier: https://www.surfshark.com/dql2021.

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