Juli 1, 2022

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Die Deutschen erleben massive Reallohnkürzungen

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Die Zentralbank des Landes teilte am Montag in einem Bericht mit, dass die Kaufkraft der Arbeitnehmer in Deutschland stark zurückging, da moderate Lohnerhöhungen mit der rekordhohen Inflation nicht Schritt halten konnten.

Die Bundesbank sagte in ihrem Monatsbericht, dass die bevorstehenden Tarifverhandlungen die unsicheren Wirtschaftsaussichten und die Sorge um den Verlust von Arbeitsplätzen aufgrund der anhaltend hohen Inflation und des Arbeitskräftemangels ausgleichen müssten.

Sie sagte, dass die Wirtschaft in diesem Quartal noch leicht wachsen sollte, warnte aber vor den steigenden Lebenshaltungskosten und den Kopfschmerzen durch den Fall der russischen Besetzung der Ukraine.

Ohne pandemiebedingte Boni stiegen die Grundgehälter im ersten Quartal des Jahres nur um 1,6 % und zeigten sogar bei neuen Verträgen sogar bescheidene Steigerungen. Die Inflation lag im April bei 7,4 %, die Bundesbank sieht sie auf Jahressicht bei rund 7 %.

„Aktuell ist die Tariflohnerhöhung noch von den alten Tarifverträgen beeinflusst, die in einem Umfeld niedriger Inflation und pandemiebedingter Einbußen zustande kamen“, teilte die Bundesbank mit.

„Es sollte beachtet werden, dass die gestiegenen Kosten für massenimportierte fossile Brennstoffe die Wahrscheinlichkeit einer inländischen Umverteilung verringern“, fügte die Bundesbank hinzu.

Dank der Lockerung der Beschränkungen bei Pandemien werde die deutsche Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal dieses Jahres noch leicht zulegen, was den Konsum ankurbeln werde, fügte die Notenbank hinzu.

(Berichtet von Francesco Canepa; Redaktion von Hugh Lawson)

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