Juli 1, 2022

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Deutschland repatriiert Frauen und Kinder aus syrischen Lagern – WSB-TV Channel 2

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BERLIN – (AP) – Deutschland sagte, es habe 10 Frauen und 27 Kinder aus einem Lager im Nordosten Syriens nach Hause gebracht, wo mutmaßliche Mitglieder der Gruppe Islamischer Staat festgehalten wurden.

Außenministerin Annalena Baerbock sagte, die Gruppe sei am Mittwoch in einer von ihr als „extrem schwierig“ bezeichneten Operation aus dem Lager Roj zurückgeführt worden. Sie sagte, einige der Mütter seien unmittelbar nach ihrer Ankunft in Deutschland in Gewahrsam genommen worden.

„Die 27 Kinder sind letztlich Opfer des IS, und sie haben das Recht auf eine bessere Zukunft abseits seiner mörderischen Ideologie und auch auf ein Leben in Sicherheit, wie wir es uns für unsere eigenen Kinder wünschen würden“, sagte Baerbock. sagte in einer Erklärung. „Mütter müssen für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden.“

Deutschland hat zuvor 23 Kinder und ihre acht Mütter aus Roj repatriiert im Oktober. Gleichzeitig brachte das benachbarte Dänemark 14 Kinder und drei Frauen nach Hause.

Baerbock dankte den kurdischen Behörden in Syrien und „unseren amerikanischen Partnern, die uns erneut logistisch unterstützt haben“.

Mit der Operation am Mittwoch seien „die meisten deutschen Kinder, deren Mütter nach Deutschland zurückkehren wollen, in Sicherheit gebracht worden“, sagte sie. „Es gibt nur noch wenige Sonderfälle, für die wir weiter an individuellen Lösungen arbeiten.“

Wie die Bundesanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, wurden vier Frauen bei der Ankunft am Frankfurter Flughafen festgenommen – drei deutsche Staatsbürgerinnen, die nach den dortigen Datenschutzbestimmungen nur als Nadine K., Gulseren T. und Emilie R. identifiziert wurden, und eine doppelte deutsch-marokkanische Staatsangehörigkeit, die als Fatiha B. identifiziert wurde.

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Allen wird die Zugehörigkeit zu einer ausländischen Terrororganisation und Nadine K. weitere Straftaten vorgeworfen, darunter die Sklaverei einer Yezidin, die nach dessen Kenntnis regelmäßig vom Ehemann des Verdächtigen sexuell missbraucht worden sein soll. Staatsanwälte sagten, sie seien 2014 getrennt nach Syrien oder in den Irak gereist und hätten sich ISIS angeschlossen.

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