Dezember 2, 2021

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Deutschland: Hotel entlässt Mitarbeiter wegen antisemitischer Behauptungen Nachrichten | DW

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Das Westin Hotel in der deutschen Stadt Leipzig gab am Mittwoch bekannt, dass ein unabhängiger Bericht ihren Mitarbeiter freigesprochen hat und den Musiker Gil Ofarim beschuldigt, ihn Anfang dieses Monats verbal beschimpft zu haben.

Im Oktober ging der sehgestörte Sänger und Texter auf Instagram und strahlte ein Live-Video aus, in dem ihm ein Angestellter eines Hotels sagte, er solle „seinen Stern ablegen“, wenn er Service brauche – und bezog sich dabei auf die Davidstern-Halskette. Ofarim sagt, er trägt es jeden Tag.

Der Vorfall löste bei Aktivisten Empörung aus und führte zu Boykottaufrufen der Muttergesellschaft Mario, insbesondere nachdem sich das Hotel während der Untersuchung der Vorwürfe geweigert hatte, sich zu entschuldigen. Sie haben den betreffenden Mitarbeiter jedoch vorübergehend suspendiert.

Das Zivilverfahren von Ofarim gegen das Hotel ist noch anhängig

Hotel: Der Bericht spricht unseren Mitarbeiter frei

Jetzt hat ein Team unabhängiger Anwälte seinen 118-seitigen Bericht für das Hotel fertiggestellt, von dem Westin sagte, dass er seinen Mitarbeiter freisprechen würde. Die Ermittler sahen sich Überwachungsaufnahmen von der Rezeption an und sprachen mit Zeugen, die den Austausch zwischen den Ofarim und dem Hotelpersonal miterlebten. Es wird berichtet, dass Ofarims Halskette während des Streiks fehlte.

Ofarim weicht nicht von seinen Behauptungen zurück und sagt: “Ich wusste von Anfang an, dass ich irgendwann als Lügner dargestellt werden würde.”

Mit Einheimischen gesprochen Leipziger Volkszeitung In der Zeitung sagte er, die Videos seien nicht klar, um zu zeigen, wie lange seine Halskette sichtbar gewesen sei. Er sagte, er habe Vertrauen in die Justiz, da er eine Klage gegen das Hotel wegen Diskriminierung eingereicht habe.

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Nach dem Bericht sagte Westin Leipzig, der Mitarbeiter werde keine weiteren Auswirkungen haben, sei aber aufgrund der sogenannten „großen Feindseligkeit“, mit der er immer noch konfrontiert ist, noch nicht vollständig wieder eingestellt.

es/wd (dpa, EPD)

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