Mai 16, 2022

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Deutschland beschleunigt den Ausbau erneuerbarer Energien, um die Klimaziele zu erreichen

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Jan. 17 (Renewables Now) – Deutschlands neue Regierung hat eine ehrgeizige Strategie für eine drastische Beschleunigung des Ausbaus der erneuerbaren Energien auf 80 % bis 2030 und Gesetzesänderungen vorgestellt, die die Installation neuer Kapazitäten erleichtern, wenn die größte Volkswirtschaft Europas ihre Klimaziele sieht in Gefahr.

Laut Klimaschutzminister Robert Habeck reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus und Deutschland muss seine Emissionsreduktionen verdreifachen, um bis 2045 CO2-Neutralität zu erreichen. Um die Lücke zu schließen, hat Habeck vergangene Woche einen Plan vorgestellt, nach dem die Onshore-Windkapazität steigen wird bis 2030 auf über 100 GW mehr als verdoppeln, wobei der jährliche Ausbau in den letzten Jahren des Jahrzehnts voraussichtlich etwa 10 GW erreichen wird.

Um ein großes Hindernis für den schnelleren Fortschritt von Onshore-Wind zu beseitigen, wird Berlin ein neues Onshore-Windgesetz einführen, das 2 % der Landesfläche für die Installation von Turbinen vorsieht. Ende 2020 waren rund 0,8 % der deutschen Staatsfläche für Anlagen reserviert, Auflagen im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren und dem Mindestabstand zwischen Anlagen reduzierten diesen Anteil jedoch auf nur noch 0,5 %. Nach Angaben des Energieministeriums könnte die Weiterentwicklung der Gesetzgebung in Bezug auf Funknavigation und Funkbaken Land für zusätzliche 4 GW bis 5 GW an Turbinen freisetzen.

Ein Maßnahmenpaket soll dafür sorgen, dass die Solarleistung in Deutschland im Jahr 2030 200 GW erreicht. Dazu gehören Verbesserungen beim Eigenstrom, höhere Ausschreibungsvolumina für Stromenergie und die Ausweisung von mehr Flächen für Freiflächenanlagen. Darüber hinaus wird die Installation von Solaranlagen für alle gewerblichen Neubauten verpflichtend und für private Neubauten zur Norm. Der Ausbau der Solarenergie wird sich im Laufe des Jahrzehnts beschleunigen und im Zeitraum 2028 – 2030 20 GW pro Jahr erreichen.

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Wie im Koalitionsvertrag vom November angekündigt, soll die Offshore-Windkapazität in der Nord- und Ostsee bis 2030 mindestens 30 GW erreichen und bis 2045 70 GW übersteigen.

Die Entwicklung einer grünen Wasserstoffwirtschaft wird voraussichtlich eine entscheidende Rolle auf dem Weg Deutschlands zur CO2-Neutralität spielen. Das Land strebt an, bis 2030 10 GW an Hüttenkapazität hinzuzufügen, um den Markthochlauf zu beschleunigen. Das ist doppelt so viel wie das vorherige Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Nationale Wasserstoffstrategie noch in diesem Jahr überarbeitet und der Ausbau der Produktion von grünem Wasserstoff durch weitere Finanzierungsprogramme und Carbon Contracts for Difference (CCfD) unterstützt.

Die Strategieziele des Ministeriums gehen von einem prognostizierten Bruttostrombedarf zwischen 680 TWh und 750 TWh im Jahr 2030 aus.

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