Oktober 6, 2022

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Deutsche Bahn soll mit erneuerbarer Energie aus Norwegen versorgt werden

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Das norwegische Unternehmen für erneuerbare Energien Statkraft wird den deutschen Bahnbetreiber Deutsche Bahn für die nächsten zehn Jahre mit Strom versorgen. Das berichtete der Fernsehsender NRK unter Berufung auf die Pressemitteilung des deutschen Unternehmens.

Statkraft wird nach Angaben der Deutschen Bahn ab 2023 für die nächsten zehn Jahre 190 Gigawattstunden Strom liefern. Die Bahngesellschaft sagte auch, dass der norwegische Strom für 40.000 Zugabfahrten pro Tag ausreichen würde.

Laut NRK wird der Strom aus dem Wasserkraftwerk Mageli in Tisdale in Hardanger bezogen. Laut Pressemitteilung wird der gesamte vom Bahnhof erzeugte Strom zum Antrieb deutscher Züge verwendet

Möglich wurde der Vertragsabschluss durch das im April vergangenen Jahres in Betrieb genommene Unterwasser-Stromkabel Nordlink. Es verbindet die Energiemärkte Norwegens und Deutschlands.

Ziel der Deutschen Bahn sei es, die Bahnbetankung komplett auf erneuerbare Energiequellen umzustellen, heißt es auf der Website des Unternehmens. Mittlerweile sind 61 % des vom Betreiber verbrauchten Stroms „grün“. NRK schreibt, dass die Deutsche Bahn durch die Umstellung auf erneuerbaren Strom aus Norwegen die CO2-Emissionen um 146.000 Tonnen pro Jahr im Vergleich zu Strom aus Kohle reduzieren wird.

Die Strommenge, die die Deutsche Bahn jedes Jahr in Norwegen kauft, entspricht dem Stromverbrauch von etwa siebentausend norwegischen Haushalten.

Das Abkommen wurde vor dem Hintergrund der Energiekrise in Europa geschlossen, die mit dem Wunsch der europäischen Länder verbunden ist, russische Energieressourcen aufzugeben.

Vor Beginn des Krieges in der Ukraine lieferte die Russische Föderation 50 % der Importkohle nach Deutschland. Bereits Ende März gab der Wirtschafts- und Klimaminister der Bundesrepublik Deutschland, Robert Habeck, die Reduzierung des Anteils auf 25 % bekannt, Mitte Juli der stellvertretende Bundesfinanzminister. Die Republik Deutschland, Georg Kukis, hat am 1. August versprochen, Deutschland werde den Kauf russischer Kohle komplett einstellen.

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